30.07.2011 13:26 Uhr

Nach Attentat in Norwegen: Handelskette nimmt World of Warcraft, Call of Duty und weitere Spiele aus dem Sortiment

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Die skandinavische Einzelhandelskette Coop Norway hat mit einer Verbannung bestimmter Videospiele auf die Attentate in Norwegen reagiert. Insgesamt wurden 51 Spielemarken und Spielzeuge aus dem Sortiment entfernt, darunter “Modern Warfare” und “World of Warcraft” – Spiele, mit denen sich der Attentäter Anders Behring Breivik laut eigener Aussage beschäftigte.

Laut einem Bericht der norwegischen Zeitung Rogalands Avis sagte Geir Inge Stokkem, Director der besagten Handelskette, dass man die Produkte aus Rücksicht auf die Betroffenen vorübergehend aus dem Angebot nahm.

“Die Entscheidung zum Entfernen der Produkte wurde getroffen, nachdem wir realisierten, welches Ausmaß diese Angriffe hatten”, heißt es im Statement. “Andere Leute sind besser geeignet, die negativen Effekte dieser Spiele zu verdeutlichen. Momentan sehen wir es als angemessen an, sie aus dem Angebot zu nehmen. Es würde mich nicht überraschen, wenn andere nachziehen würden.”

“Wir werden sehr sorgfältig darüber nachdenken, wann wir die Spiele zurückbringen. Der wirtschaftliche Aspekt bleibt dabei außen vor.”

Zu den entfernten Spielen gehören unter anderem: “Homefront”, “Black Ops”, “Modern Warfare 2″, “World at War”, “Call of Duty 4: Modern Warfare”, “Sniper Ghost Warrior” und “Counter-Strike Source”.

Darüber hinaus wurden Spielzeuge aus dem Sortiment entfernt, die das Aussehen oder die nachgebildeten Funktionen von Waffen haben.



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