22.10.2011 11:10 Uhr

Eltern fordern Steuer für Gewalt-Spiele

Elternvertreter fordern die Einführung einer Steuer auf "gewaltverherrlichende Computerspiele". Das Geld soll den Schulen zugute kommen.

11 Kommentare

Einige niederösterreichische Elternvertreter haben den Vorschlag unterbreitet, “gewaltverherrlichende Computerspiele” zu besteuern. Das Geld soll unter anderem für Präventionsarbeit in den Schulen eingesetzt werden. Als Vorbild diene die Tabaksteuer, heißt es.

Als Grund für diese Forderung wird angegeben, dass sich Schulen und Eltern zunehmend mit Schwierigkeiten in der Erziehungsarbeit konfrontiert sehen, die hauptsächlich dem Konsum von gewaltverherrlichenden Computerspielen zugeschrieben werden: “Wir können nicht verhindern, dass diese Spiele gekauft werden. Aber wir können dafür sorgen, dass jene die es tun, auch einen Beitrag zur Präventionsarbeit leisten”, so Paul Haschka, stellvertretender Vorsitzender des Landesverbands der niederösterreichischen Elternvereine (LEVNÖ).

Die Einnahmen sollen direkt in die Präventionsarbeit der Schulen einfließen und für eine Verbesserung der Schulinfrastruktur, eine Nachmittagsbetreuung, unterstützende Nachhilfe und für den Bereich der Schulsozialarbeit verwendet werden. Auch der Einsatz von Schulpsychologen könnte mithilfe der Gelder finanziert werden, so die Elternvertreter.



Kommentare (11)
  1. jo da schieben sie mal wieder die Probleme in der Erziehnung auf Computerspiele …
    wenn man Kinder richtig erzieht hat man auch keine Probleme.
    Meiner meinung nach ist es eine Volksdummheit dass Computerspiele gewaltbereitschaft fördern.
    Es liegt warscheinlich zu 90% daran dass eltern ihre Kids nicht im griff haben da kenne ich genügend Beilspiele .
    Kling etwas hart aber bevor sich Leute den Gedanken in den Kopf setzen Kineer in diese Welt zu setzen sollten sie darüber nachdenken ob sie der herausvorderung ein Kind zu formen überhaupt gewachsen sind.
    Völlig unnötig leute dafür zu bestrafen die schon erwachsen sind um Kinder zu bestrafen oder einen nutzen daraus zu ziehen dass sie ihr taschengeld (die meisten eltern geben im jungen alter eh viel zu viel dass verdirbt den carakter) für Spiele ausgeben die ohnehin nicht für ihr alter gemsacht sind und die sie selbst nichteinmal kaufen dürften

  2. Und schon sind “Killer- bzw. Gewaltspiele” wieder an der fehlenden Erziehung schuld.

    Wenn sie nichts auf die Reihe kriegen braucht man ja einen Sündenbock :/

  3. da stimme ich dir zu ich kenn genug leute die nich ma ne konsole haben und trotzdem ganz agro sin und ja die suchen sich halt immer etwas um von den eigenen fehlern abzulenken weil es ihnen zu peinlich is

  4. Ey das war mal wieder so klar alles die schuld der spiele wieso müssen wir eigentlich immer als sünndenböcke herhalten das geht langsam echt nicht mehr in ordnung wenn ich dazu daran denken muss was RTL letztens gesagt hat find ich persönlich mich ziemlich diskriminiert man sollte endlich mal was dagegen unternehmen das immer auf gamern rumgetreten wird aber was soll man machen das is ja irgendwie der normal zustand und die leute haben zuviele vorurteile gegen über uns ):

  5. OH MEIN GOTT
    wegen steuern kosten die spiele hier 70€ statt 50$
    das ist ein riesiger unterschied
    den wollt ihr noch vergrößern?
    wenn ihr keine lust darauf habt, euch mit euren kindern auseinanderzusetzen, benutzt doch einfach ein kondom!
    man sollte sich selbst um seine kinder kümmern, wer das nicht schafft, sollte auch keine haben

  6. So ein Blödsinn.
    Die Eltern könnten ihren Kindern doch einfach verbieten Gewaltspiele zu spielen.
    Wenn irgendwo ein Amoklauf stattfindet und man findet ein Gewaltspiel auf dem Rechner oder für die Konsole ist es gleich das Spiel.
    Ist doch egal das die Eltern das Kind misshandeln und ignorieren, das er in der Schule gemobbt wird. Das ist doch alles egal weil man die Schuld nicht der Gesellschaft gibt sondern den Spielen

  7. Ist es nicht so, dass “Gewaltspiele” eh erst ab 18 sind? ;) … tja wenn die Eltern schon nicht lesen können …

  8. Warum kaufen solche Eltern ihren Kindern überhaupt Konsolen bzw. teure GamingPCs. Soviel zum Thema “Wir können nicht verhindern, dass diese Spiele gekauft werden”. Selbst Schuld.
    Ausserdem gibt es nach wie vor keinen Beweis für den Zusammenhang von Videospielgewalt und aggressivem Verhalten.

  9. Hehe, das ist auch gut:

    - Verbesserung der Schulinfrastruktur
    - eine Nachmittagsbetreuung
    - unterstützende Nachhilfe

    Wer das haben will, muss halt dafür bezahlen! Und zwar SELBST! Nicht unter ´nem Vorwand andere blechen lassen. Faules Elternpack!

  10. Hoppla. Stein-alt das Teil. Wie bin ich nur hier gelandet?