02.02.2012 10:25 Uhr

Sony: Massive Verluste im Milliardenbereich

Sony hat die Finanzzahlen des letztens Geschäftsquartals veröffentlicht. Einmal mehr musste sich das Unternehmen mit Verlusten auseinandersetzen. Die PS3-Verkäufe zeigten einen Zuwachs.

5 Kommentare
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Sony hat weiterhin mit massiven Verlusten zu kämpfen. Der japanische Elektronikgigant rechnet mittlerweile damit, das am 31. März auslaufende Geschäftsjahr mit einem Nettoverlust von 220 Milliarden Yen (2,2 Milliarden. Euro) abzuschließen.

Die vorherige Ertragsprognose wurde somit empfindlich nach unten korrigiert, nachdem bisher von geschätzten Verlusten in Höhe von 90 Milliarden Yen (897 Millionen Euro) die Rede war. Das Unternehmen befindet sich seit vier Jahren im Verlustbereich.

Im dritten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres wurde ein Verlust von 159 Milliarden Yen (1,6 Milliarden Euro) erwirtschaftet, der Umsatz sank auf 1,82 Billionen Yen (18 Milliarden Euro). Im Vorjahresquartal machte der Konzern einen Gewinn von 72,3 Milliarden Yen (717 Millionen Euro), bei einem Umsatz in Höhe von 2,20 Billionen Yen. Für den Rückgang seien die Flutkatastrophe in Thailand, die schlechter werdenden Marktbedingungen in entwickelten Ländern sowie der gegenüber dem Euro stark gestiegene Yen verantwortlich. Vor allem das Geschäft mit Fernsehern sei problematisch.

Die Consumer Products & Services Sparte (unter anderem PlayStation) generierte einen Umsatz von 9,9 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieb ein Verlust in Höhe von 854 Millionen Euro. Der Fehlbetrag wird mit der Preissenkung bei der PS3 und steigenden Marketingkosten begründet.

Insgesamt wurden im letzten Quartal 6.5 Millionen PS3 Konsolen (+200.000 im Vergleich zum Vorjahresquartal), 2.4 Millionen PSP (-800.000) und 0.9 Millionen PS2 Konsolen (-1,2 Millionen) verkauft. Im selben Zeitraum wurden 66,2 Millionen PS3-Spiele und Software-Produkte abgesetzt, im Vorjahr zählte man 57,6 Millionen. Gleichzeitig wurden 5,1 Millionen PSP-Titel (Vorjahr 11,4 Millionen) und 2,5 Millionen PS2-Titel (Vorjahr 5,3 Millionen) an den Mann oder die Frau gebracht.



Kommentare (5)
  1. oha, dass ist gar nicht gut.

    würde gerne mal wissen ob sony überhaupt noch geld auf dem konto hat, oder obs nur noch rote zahlen sind.

  2. Irgentwie gehtes berg ab für Sony. Ich will Sony nicht verlieren!

  3. mmh?! wieso gibts hier kein melde-button mehr?

  4. man hätte den preis erst kurz vor der ankündigung einer neuen konsole senken sollen
    und mal ehrlich: sogar die spieler wussten, dass die vita floppen wird
    warum merkt das dann keiner bei einer milliarden-schweren firma wie sony?
    warum noch auf handhelds setzen, wenn die hälfte der ( sowieso schrumpfenden anzahl von ) interessenten schon ein smartphone besitzt?

    bergauf wird es wahrscheinlich erst wieder gehen, wenn die ps4 in den nächsten paar jahren rauskommt

    • Pitbull_Monster

      Zu Erinnerung, die Vita ist zu Zeit nur in Japan erschienen und das mit einem nicht an die Japaner angepassten Lunch Titeln. Man sollte schon auf die Weltweite Veröffentlichung warten, bis man sagen kann Top oder Flop. ;)
      Es mag sein das viele mit Smartphones spielen aber das sind Leute, die so oder so keinen Handheld kaufen würden oder hatten. Die Vita ist für Spieler, die Unterwegs die gleichen Erlebnisse haben wollen, wie an einer Stationären konsole.

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