15.03.2012 12:14 Uhr

Peter Molyneux zu Kinect: ‘Die Spieler haben zu früh zu viel erwartet’

In einem aktuellen Statement ging Peter Molyneux auf die Probleme ein, mit denen sich die Kinect-Peripherie im ersten Jahr konfrontiert sah, und nahm dabei sowohl die Spieler als auch die Entwickler in die Pflicht.

Im Gespräch mit den Kollegen der GameInformer ließ sich Peter Molyneux über Microsofts Kinect-Peripherie aus und warf dabei den Spielern vor, dass man zu früh schlichtweg zu viel erwartete, anstatt auf die zweite und dritte Welle der Kinect-Titel zu warten.

"Es ist wie bei jeder neuen Technologie beziehungsweise Erfindung - egal ob es ein Motorrad, ein Auto oder eine fliegende Maschine ist. Wir Menschen erwarten zu früh einfach viel zu viel. Wir gehen davon aus, dass die erste Welle von Titeln die aufregendste ist und unglaubliche Dinge liefert", so Molyneux.

"Wir denken nicht lange genug darüber nach, was mit der zweiten oder gar dritten Welle der Titel passieren kann. Momentan nähert sich die zweite Welle und wir realisieren, dass alles verfeinert wurde. Wir können nun sehen, wie ihr euch bewegt, und das ist etwas, das ich definitiv hervorheben möchte."

Ein weiteres Problem ergibt sich laut Molyneux aus der Tatsache, dass viele Entwickler versuchen, die klassischen Konzepte für Controller 1:1 auf Kinect zu übertragen, anstatt sich an komplett neue Ideen zu wagen.

Derzeit arbeitet Molyneux unter anderem an "Fable: The Journey", das im Laufe des Jahres exklusiv für Kinect erscheinen wird.

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  1. Kinect ist und bleibt Schrott. Das hat mit den Erwartungen nichts zu tun.

  2. Molyneux war doch einer, der Kinect extrem gehypt hatte. Er gesteht sich also ein, dass er selber zuviel erwartete.

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