
Im Laufe der vergangenen Woche sickerte bereits durch, dass der Rechtsstreit zwischen Silicon Knights auf der einen und Epic Games auf der anderen Seite zu einer Farce verkam. Da es Silicon Knights offenbar versäumte, genaue Angabe über die Schadenersatzansprüche zu machen, sprang das zuständige Gericht ein und bezifferte diese auf einen Euro pro Anklagepunkt.
Einem aktuellen Bericht von Kotaku zufolge hätte eine pünktliche Angabe der Ansprüche aber ohnehin keinen Unterschied mehr gemacht, da der seit fünf Jahren andauernde Prozess vor wenigen Stunden endlich ein Ende fand. So entschied das zuständige Gericht, dass Silicon Knights das Lizenzabkommen verletzt, sich Firmengeheimnisse von Epic Games zu Eigen gemacht und die Copyrights des Studios verletzt habe.
Gleichzeitig sprach man Epic Games eine Entschädigungssumme in Höhe von 4,45 Millionen US-Dollar zu. Zudem hat man 30 Tage Zeit, einen Ausgleich für die entstandenen Anwaltskosten zu beantragen. Sicherlich ein schwerer Schlag für das wirtschaftlich angeknackste Studio Silicon Knights, das vor wenigen Monaten bereits die Hälfte seiner Belegschaft entlassen mussten.
Weitere Details zum Rechtsstreit zwischen Epic Games auf der einen und Silicon Knights auf der anderen Seite findet ihr hier.










