Wie erwartet hat Sony im letzten Finanzjahr einen erheblichen Verlust erwirtschaftet, der mit 457 Milliarden Yen (4,4 Milliarden Euro) gar einen neuen internen Rekord setzte. Der japanische Elektronikgigant steckte somit das vierte Jahr in Folge in den rote Zahlen. Allein im letzten Quartal wurde ein Verlust in Höhe von 225 Milliarden Yen generiert – das fünfte Verlustquartal in Folge.
Die Consumer-Sparte, zu der auch das Geschäft mit den PlayStation-Produkten zählt, erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 einen Verlust in Höhe von 229,8 Milliarden Yen (2,9 Milliarden Euro).
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gingen die Absatzzahlen der PS3 von 14,3 Millionen auf 13,9 Millionen Einheiten zurück. Die Verkaufszahlen der PlayStation Portable sanken im Jahresvergleich von 8 Millionen auf 6,8 Millionen Einheiten, während die PS2-Verkäufe im letzten Geschäftsquartal bei 4,1 Millionen lagen. Im Vorjahr zählte man noch 6,4 Millionen verkaufte PS2-Konsolen.
Bei den Software-Verkäufen konnte die PS3 leicht zulegen. So wurden im Geschäftsjahr 2012 ganze 156,6 Millionen Spiele und sonstige Software-Produkte verkauft. Im Vorjahr waren es 147,9 Millionen Einheiten. Die Verkäufe von PSP-Software sanken von 46,6 Millionen auf 32,2 Millionen Einheiten. Bei der PS2 sieht es ähnlich aus: Während im 2011er Geschäftsjahr 16,4 Millionen Titel verkauft wurden, waren es im letzten Geschäftsjahr nur noch 7,9 Millionen Einheiten.












