Im Gespräch mit den Jungs von Games On ließen sich die Verantwortlichen von Turbine über die hauseigenen MMOs “Der Herr der Ringe Online” sowie “Dungeons & Dragons Online” aus und bezeichneten die Entscheidung, bei beiden Titeln auf das Free2Play-Modell zu setzen, als großen Erfolg.
“Das großartige am Free2Play ist, dass wir es den Spielern einfacher machen, das Spiel auszuprobieren oder von einem anderen Spiel zu uns zu wechseln. Wir haben monatlich weiterhin hunderttausende Spieler in Dungeons & Dragons Online und ich bezweifle, dass wir das mit dem klassischen Abo-Modell erreicht hätten”, heißt es hier.
“Es bietet unterschiedlichen Spielern zudem die Möglichkeit, mal mehr und mal weniger Zeit in das Spiel zu investieren, und jeder kann sich auf seine ganz eine Art und Weise an der Community beteiligen, während wir uns darauf konzentrieren können, unseren Service für alle zu verbessern. Es war und es ist weiterhin eine großartige Änderung für unser Spiel.”
“Ist es [Free2Play] nachhaltig? Wir würden bei einer Diskussion den Standpunkt vertreten, dass es das einzig nachhaltige Modell ist.”












Die Zeit der MMO wie WoW hat längst seinen Zenit überschritten. Zwar werden sie immer noch gespielt, aber bis auf einige Suchtlappen, sind die meisten Spieler wieder zu klassischen Games zurück gekehrt. Dieses endlose Spielen ist einfach etwas, das auf Dauer einfach nicht die Masse anspricht. Ein Free2Play ist hier sicherlich das bessere System, da man keine Abo-Gebühren zahlt und dadurch “gezwungen” wird, diese auch zu nutzen. Casual-Gaming in diesen Spielen ist somit viel leichter.