
Zumindest in Südkorea könnten die verschiedenen Probleme, mit denen sich die “Diablo 3″-Community seit dem Launch konfrontiert sieht, ein rechtliches Nachspiel haben.
Einem aktuellen Bericht von Daily Game zufolge rief die südkoreanische Gesellschaft IPCA (Internet PC Culture Association) die Betreiber von Internet-Cafés dazu auf, rechtliche Schritte gegen Blizzard einzuleiten. Auf einer entsprechenden Website heißt es, dass Blizzard Korea den Spielern und Betreibern eines Internet-Cafés schadet.
Da für die Installation von “Diablo 3″ seit dem 2. Juni Gebühren in nicht näher genannter Höhe fällig werden, führen die anhaltenden Server- und Sicherheitsprobleme dazu, dass Inhaber eines Internet-Cafés auf ihren Verlusten sitzen bleiben. Insbesondere die Wartungsarbeiten, die sich entgegen den offiziellen Ankündigungen über Tage ziehen, stoßen der IPCA sauer auf.
IPCA-Chef Kim Chan-Kuen: “Südkorea sorgt für einen großen Prozentteil an Blizzards Gesamtumsatz. Gemessen am Beitrag unsere Spieler an Blizzards Profit, fällt der Kundenservice wirklich enttäuschend aus. Wir bereiten eine Klage vor, da Spieler und Cafe-Besitzer unter andauernden Server-Fehlern leiden, während sich Blizzard seiner Verantwortung entzieht.”

Gegen Multiplattform keine Chance: "Diablo 3" verschand aus der britischen Top-10-Liste.











