
Konamis Jon Murphy ging in einem Gespräch mit Eurogamer auf die Konkurrenz zwischen der “PES”- und der “FIFA”-Reihe ein. Nachdem “FIFA 12″ im letzten Jahr nahezu uneinholbare Verkaufszahlen generierte, gab es beim “PES”-Entwickler Veränderungen innerhalb des Teams. Gleichzeitig wies Murphy darauf hin, dass Quantität nicht zwangsläufig mit Qualität gleichzusetzen sei.
“Man kann über zwei Dinge sprechen: Über die Qualität eines Produktes und über die Verkaufszahlen”, so Murphy. “Im Bezug auf die Verkaufszahlen ist EA ganz klar davon gezogen. Aber um fair zu bleiben: Wenn man die reinen UK-Zahlen betrachtet, hatten wir nie einen Vorsprung. Wir hatten schon immer einen Vorsprung, was die Qualität betrifft, aber bei den Verkaufszahlen ließen wir sie nie hinter uns.”
Laut Murphy könne man nicht ausschließlich mit Qualität für Verkaufszahlen sorgen: “Es hat auch etwas mit dem Geld zu tun, das in das Marketing gesteckt wird. Und es hat etwas mit dem Geld zu tun, mit dem wir von den Lizenzen ferngehalten werden.”
Darüber hinaus ging er auf die Veränderungen innerhalb des Teams ein, denen unter anderem Shingo “Seabass” Takatsuka zum Opfer fiel: “Wir wollten das gesamte Team wachrütteln und frisches Blut hineinbringen. Außerdem brauchten wir ihn für andere Projekte, die nicht im direkten Zusammenhang mit PES stehen.”
Für “Seabass” war die Entscheidung sicherlich frustrierend: “Er war da, als wir die Entwicklung von PES starteten. Er war sozusagen der Erschaffer von PES. Seine Vision von Fußballspielen hielt nicht mit den Maschinen schritt, auf denen die Fußballspiele liefen. Er hatte mehr einen traditionellen statt einen modernen Blick auf die Videospiele.”












