
Vor einigen Wochen brach Yoshinori Ono, seines Zeichens Oberhaupt von Capcoms Beat’em Up-Abteilung, im Rahmen eines Promotion-Events zusammen. Im Gespräch mit den Kollegen von Eurogamer legte Ono noch einmal nach und warf dem japanischen Unternehmen vor, dass man ihn nach seinem Zusammenbruch nicht genug entlastete.
“Capcom erlaubt keine Gewerkschaft oder irgendeine Arbeiterbewegung. Wenn ich mich beschwere, besteht wohl die Gefahr, dass ich entlassen werde. Ihr müsst das für mich schreiben, okay? ”Capcom overworks Ono” soll eure Schlagzeile sein”, so Ono.
Gleichzeitig bestritt er die Tatsache, dass er darauf bestanden habe, wenige Tage nach seinem Zusammenbruch auf Capcoms Hausmesse Captivate zugegen zu sein. “Wer auch immer euch das gesagt hat, hat gelogen. Die Situation sah ganz anders aus. Niemand hat mir empfohlen, mir eine Auszeit zu gönnen. Als ich wieder zur Arbeit kam, hat Capcom keine Rücksicht darauf genommen, dass ich im Krankenhaus war”, so Ono weiter.
“Mein Zeitplan wurde nicht überarbeitet. Ich musste eine ganze Woche zuhause verbringen, ehe mir die Ärzte erlaubten, wieder zur Arbeit zu gehen. Als ich an meinen Schreibtisch kam, lag da ein Ticket zur Captivate nach Rom. Niemand nimmt Rücksicht.”
“Jeder in der Firma sagt ‘Ono-san wir haben uns solche Sorgen um dich gemacht’ und dann konfrontierten sie dich mit einem vollgepackten Terminplan.”













