03.07.2012 19:25 Uhr

Battlefield 4: Ein Dollar für ein volles Magazin?

Electronic Arts und Crytek sind sich einig: Die Zukunft der Spielebranche hängt maßgeblich vom Free2Play-Segment ab. Nur was bedeutet das für die Konsumenten?

16 Kommentare

Zugegeben, es ist äußerst unwahrscheinlich, dass “Battlefield 4″ als Free2Play-Spiel vermarktet wird, aber sowohl Crytek als auch Electronic Arts lassen uns in diesen Tagen verstärkt wissen, dass Free2Play-Produkte künftig den Markt dominieren werden. Im Laufe des Tages erklärte Crytek, dass man derzeit Möglichkeiten untersucht, um AAA-Spiele wie zum Beispiel “Crysis 3″ kostenlos anbieten zu können.

“Es ist ein großartiges Modell und es repräsentiert eine wesentlich bessere Zukunft für diese Branche.”

Nur wie sollen die Entwicklungskosten eingespielt werden? Dieser Frage widmete sich nun Electronic Arts-CEO John Riccitiello mit einem Beispiel, das bei den wenigsten Spielern für Begeisterung sorgen dürfte. “Wenn ihr sechs Stunden mit Battlefield verbringt, plötzlich mit einem leeren Magazin herumrennt und wir euch um einen Dollar bitten, damit ihr nachladen könnt, dann werdet ihr zu diesem Zeitpunkt nicht sehr preissensibel sein”, so Riccitiello.

“Letztendlich liegt der Grund darin, dass das ’spiele zuerst und zahle später’-Modell funktioniert, im wesentlichen darin, dass die Konsumenten an ein Angebot herangeführt werden. Sie verbringen zehn, zwanzig, dreißig oder fünfzig Stunden mit einem Spiel. Und dann, wenn sie tief in diesem Spiel stecken, werden sie auch gut investieren. Zu diesem Zeitpunkt kann das Engagement ziemlich hoch sein. Es ist ein großartiges Modell und es repräsentiert eine wesentlich bessere Zukunft für diese Branche.”

Battlefield 3



Kommentare (16)
  1. Renommierter Forentroll

    hey, freu mich gerade tierisch -.-

  2. Horst-Schlemmer

    Schöne Überschrift! :D

  3. “Es ist ein großartiges Modell…” Ja für euch aber nicht für die Spieler. Wieso könnt Ihr nicht einfach das tuen was die Spieler wirklich wollen, ein Spiel, kostenlose DLC und Multiplayer. Oh früher waren die Spiele so einfacher.

  4. Der Tag an dem sich dieses Modell als Standard durchsetzt wird der letzte sein an dem ich aktuelle Videospiele spiele…

    • soweit wird es nicht kommen schon jetzt gibt es viel viel zuviele Freetoplay Spiele aufdem Markt. wenn dann noch tausend neue rauskommen dann wird der Markt gesätigt und die meisten werden halt ihre budde Schließen.

  5. Blablabla… wenn Free2Play zum Standart wird Spiele ich nicht mehr usw…. Kennen wir diese Sprüche nicht auch vom Online Pass, diversen Kopierschützen oder den Pre Order DLC’s? Ja eben, darum wird mit Videospielen / PC Spielen laufend immer mehr Umsatz gemacht.

  6. tja dann ist messerkampf angesagt

  7. Die Überschrift hat mich dazu gebracht, dass ich den Artikel durchlese… habe aber was anderes erwartet..

  8. Welt geht eh Unter :D

  9. Zum Glück muss man bei Fifa nicht nachladen^^

  10. JeckinboughAssassin

    Naja dem ober Peinlichen Crytek Studio und seinem Idioten PC Fanboy bzw. Analysten 2.0 hört man eh nicht mehr zu, aber von EA den selben Mist zu Hören ist schon Erschreckend..

    Es gibt geschätzte 500Free2Play Titel 90% sind alleine diese Billig MMOs like Metin2, Ayon und der ganze Rotz, die erste wirklich coolen Free2Play Titel sind wohl DCuniverse und dieses StarWarsOldRepublic

    Naja, setzt sich dieses System durch ist entweder EA weg vom Fenster und geht innerhalb weniger Wochen/Monate Pleite bzw. verliert zumindest seinen Nr.1/2 Status, oder aber die Videospielindustrie verliert 90% der Kunden und lediglich die von Nintendo bleiben übrig^^

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