“Tekken”-Schöpfer Katsuhiro Harada ging in einem aktuellen Interview auf die Schwierigkeitsgrade ein, die bei der Entwicklung von Beat’em Ups berücksichtigt werden müssen. So bleibe den Machern nichts weiter übrig, als “Button Mashing”-freundliche Elemente zu bieten, sodass auch Casual-Spieler das eine oder andere Erfolgserlebnis erhalten.
“Der Titel muss den Spielern das Gefühl vermitteln, dass sie einen High Level-Spieler wenigstens ein Mal schlagen können. Es ist ein Spiel, also muss es auch unterhalten. Im Endeffekt ist es einfacher, ein Spiel zu entwickeln, das sich lediglich an das Hardcore-Publikum richtet. Da weiß man einfach, was man in die Waagschale werfen muss”, führt Harada aus.
In der Vergangenheit habe sich gezeigt, dass Beat’em Ups, die auf ein Hardcore-Publikum zugeschnitten waren, trotz hoher Wertungen kommerziell auf der Strecke blieben. So zum Beispiel “Street Fighter III”, das bei der Anhängerschaft ein hohes Ansehen genoss, letztendlich aber eine eher kleine Käufer-Gruppe fand.
“Es wurde von den Hardcore-Fans begeistert aufgenommen”, so Harada weiter. “Wenn du wirklich die entsprechenden Kenntnisse und die nötigen Reflexe mitbringst, dann ist das ein Spiel, in dem du 100 Prozent der Spiele gewinnst. Es ist wirklich witzig. Das Spiel ist von [Yoshinori] Ono und als Street Fighter IV veröffentlicht wurde, hörten wir Fragen wie ‘Moment. Da gab es Street Fighter II, das hier ist Street Fighter IV, wo war Street Fighter III?’ Wir haben uns da halb tot gelacht.”
Gleichzeitig gab er zu verstehen, dass sich “Street Fighter IV” deutlich besser als “Street Fighter III.” verkauft habe.













