
Über die Insolvenz der “Reckoning”-Macher haben wir schon mehrfach berichtet. Mittlerweile kam ein pikantes Detail ans Tageslicht, das einmal mehr darauf hindeutet, dass die 38 Studios an ihrer Pleite eine erhebliche Mitschuld tragen. So berichtet der US-Lokalsender WPRI, dass die “Reckoning”-Macher vor ihrer Zahlungsunfähigkeit ganze 133 Millionen US-Dollar ausgaben.
Zwischen August 2006 und Ende 2011 sammelten sich Kosten in Höhe von 118 Millionen US-Dollar an, während keine Einnahmen erzielt wurden. Im ersten Quartal 2012 kamen weitere 15,4 Millionen US-Dollar hinzu – allein im März summierten sich die Ausgaben auf 5,4 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig wurden in diesem Zeitraum erstmals Einnahmen in Höhe von 27,7 Millionen US-Dollar erzielt.
Die Entscheidung des Gouverneurs von Rhode Island, dem Studio nach der Finanzspritze in Höhe von 75 Millionen US-Dollar keine weiteren Staatsgelder zu gewähren, ist somit nachvollziehbar.
Saul Kaplan, der frühere Executive Director der Economic Development Corporation (Rhode Island) brachte es auf den Punkt: “Die 38 Studios haben das Geld hinausgeschmissen – unser Geld. Die Sache, die mich am meisten in Erstaunen versetzt, ist die, dass sie im kompletten Jahr 2011 und auch Anfang 2012 monatlich fünf Millionen US-Dollar ausgaben und die Ausgaben nicht reduzierten, obwohl sie wussten, dass ihnen das Geld ausgeht.”












