03.07.2012 12:31 Uhr

THQ-CEO Brian Farrell: “Die letzten sechs Monate waren schmerzhaft”

THQ-CEO Brian Farrell ging in einem aktuellen Interview auf die Neustrukturierung des Publishers ein. Man habe es mittlerweile mit einem ganz anderen Unternehmen zu tun.

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THQ-CEO Brian Farrell gab in einem aktuellen Interview zu verstehen, dass der Publisher nach der finanziellen Schieflage und der drohenden Pleite mittlerweile ein völlig anderes Unternehmen ist. Zuvor wurden zahlreiche Gegenmaßnahmen gestartet, die Entlassungen aber auch neue Marken einschlossen.

“Wir wollen unseren Aktionären verdeutlichen, dass die schwere Arbeit getan ist. Die letzten sechs Monate waren schmerzhaft und wir haben wirklich gelitten. Aber wir haben das Gefühl, dass wir bald da sind. Die Presse bedachte uns mit zahlreichen negativen Schlagzeilen. Und die meisten gab es ehrlich gesagt zu Recht”, so Farrell. “Aber dieses Unternehmen hat sich verändert. Wir haben eine neue starke Führung. Schaut euch unser Einkommen aus dem vierten Quartal an. Langsam schließt sich der Kreis.”

Auch in Zukunft will sich THQ kostspieligen Titeln (Triple A) widmen und versuchen, spielerisch auf neuen Wegen zu wandeln. Während das Risiko minimiert werden soll, wollen die Verantwortlichen die Sache konservativer als noch vor einigen Jahren angegangen: “Wir haben nicht viel Spielraum, also müssen wir fehlerfrei agieren. Die Frage, wer für THQs aktuelle Situation verantwortlich ist, stellt sich überhaupt nicht. Es geht auch um mich. Auch ich fühle mich dafür verantwortlich, dass dieses Unternehmen aus der Spur geriet.”



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