
Im Gespräch mit den Kollegen der PC Gamer verteidigte Jason Holtman, Business Development Chief bei Valve, noch einmal die Entscheidung, regelmäßig auf die so genannten “Steam Sales” zu setzen. Von den Vorwürfen, dass man mit diesen den Wert der Marken senkt, möchte er nichts hören.
“All unsere Daten widersprechen dem. Eine Promo-Aktion ist keine Politik. Eine Promo-Aktion ist lediglich ein Feature, mit dem man den Menschen mehr Gegenwert liefert”, so Holtman. “Es ist nicht so, dass eine 75%- oder 50%-Rabattangebot die Verkaufszahlen auffrisst, die man mit dem Spiel zu einem früheren Zeitpunkt hätte erreichen können. Das ist einfach nicht wahr.”
“Wir sehen, dass beide wachsen. Wir sehen nicht, dass das eine das andere auffrisst. Wenn das der Fall wäre, würden wir es nicht tun. Wir haben da Left 4 Dead 2 und Portal 2 zum Verkauf angeboten. Wenn wir das Gefühl gehabt hätten, dass wir damit unsere Franchise töten, den Wert unserer Marken mindern oder die Umsätze, die wir als Unternehmen generieren können, mindern, dann würden wir das nicht tun.”
“Wir sind sogar so weit gegangen und haben Portal zwischendurch kostenlos angeboten”, so Holtman weiter, der gleichzeitig zu verstehen gibt, dass viele Kunden sofort zugreifen, wenn ihnen ein Spiel gefällt. Die meisten würden keineswegs auf zeitlich begrenzte Angebote warten.
Folgerichtig dürfen sich Steam-User auch in den kommenden Wochen und Monaten auf weitere Rabattaktionen freuen.













