In einem Gespräch mit den Kollegen von Eurogamer gab Quantic Dreams David Cage zu verstehen, dass er kein Fan von langen Zwischensequenzen sei. Auch “Beyond: Two Souls” soll keinen exzessiven Gebrauch von den Mini-Filmen machen. Er sei “kein frustrierter Filmregisseur”.
“Das ist wirklich nicht der Grund, warum ich hier bin”, so Cage. “Ich liebe dieses Medium und bin sehr begeistert von diesem neuen Medium, das mit jedem Tag weiter wächst. Ich wollte einfach ein Teil davon sein. “Gleichzeitig bin ich nicht wirklich daran interessiert, 30 Minuten lange Zwischensequenzen in einem Spiel zu haben, wodurch man im Grunde nur Filme zeigt.”
Während des Gespräches kam er auf “Heavy Rain” und wies darauf hin, dass der Titel mit wenigen Cut-Scenes auskam. Es habe wenige Augenblicke gegeben, an denen die Spieler nicht die vollständige Kontrolle hatten. “Ich bin daran interessiert, die Geschichte durch Interaktivität zu erzählen und wie ihr in diesem Erlebnis dann der Schauspieler sein könnt”, so Cage weiter.
Ferner ging Cage auf die Motion-Capture-Aufnahmen ein, bei der die Körperbewegungen, die Mimiken und Sprache aufgezeichnet werden. Diese Technik wird auch von James Cameron und Peter Jackson eingesetzt – und ist offenbar bezahlbar: “Das Fantastische daran ist, dass es unglaublich günstig ist”, so Cage. “Tatsächlich haben wir zwölf Monate lang Aufnahmen durchgeführt, was eine sehr lange Zeit ist. Manchmal dreht man eine Szene am ersten Tag, der nächste Part wird dann erst in einem Monat aufgenommen. Man muss da konstant dranbleiben.”













