15.08.2012 11:56 Uhr

Goldeneye 007: N64-Klassiker zunächst als Rail-Shooter ohne Multiplayer geplant

In einem aktuellen Interview räumte Director Martin Hollis ein, dass der N64-Klassiker "Goldeneye 007" zunächst als Rail-Shooter ohne eine Mehrspieler-Komponente geplant war.

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Im Rahmen der diesjährigen GDC Europe blickte Director Martin Hollis noch einmal auf die Entwicklung des Nintendo 64-Klassikers “Goldeneye 007″ zurück, der seinerzeit neue Maßstäbe setzte und bis heute zu den besten Konsolen-Shootern überhaupt gehört.

Wie Hollis ausführt, sollte “Goldeneye 007″ zunächst ganz anders aussehen als der Klassiker, den wir heute kennen. Da man seinerzeit nicht wusste, auf was für einen Controller Nintendo beim N64 setzt, entschied man sich für einen Rail-Shooter, in dem sich James Bond von alleine durch die Levels bewegt, während die Spieler lediglich das Zielen übernehmen. Erst als das Nintendo 64-Pad inklusive des Analog-Sticks vorgestellt wurde, wurde die Idee des Rail-Shooters verworfen und die für Konsolen wegweisende Steuerung, wie wir sie heute kennen, implementiert.

Weiter heißt es, dass auch der Mehrspieler-Modus, der bis zu vier Teilnehmern die Möglichkeit bot, sich an einer Konsole miteinander zu messen, zunächst nicht vorgesehen war und in letzter Minute eingebaut wurde – übrigens ohne dass Nintendo oder die Führungsetage von Rare etwas davon wussten. Hier stellte man die Verantwortlichen kurzerhand vor vollendete Tatsachen.

Abschließend gestand Hollis ein, dass man 32 Monate an “Goldeneye 007″ arbeitete und dabei gleich mehrere Deadlines überschritten hat. In der modernen Entwicklung von Videospiele eine wohl undenkbare Begebenheit.



Kommentare (1)
  1. Das Ding war schon klasse, aber nur, wenn alle auto-aim deaktiviert hatten.