In einem aktuellen Interview widmete sich Matt Bromberg, General Manager von EA BioWare Austin, der Umstellung des Online-Rollenspiels “Star Wars: The Old Republic” auf ein optionales Free-2-Play-System. Trotz der Umstellung hofft das Unternehmen weiterhin auf zahlende Abonnenten.
Auf die Frage, ob die Umstellung dem MMO helfen wird, antwortete er: “Ich weiß es nicht. Mein wichtigstes Ziel ist es, dass so viele Leute wie möglich dieses wunderschöne Spiel speilen, das wir entwickelt haben. Im Regelfall wächst das Geschäft mit der zunehmenden Anzahl der Spieler, aber wir versuchen nicht, jeden einzelnen Penny herauszuholen.”
Gleichzeitig ging er auf die zahlenden Abonnenten ein, die durch das Free-2-Play-Modell durchaus sinken können. Laut Bromberg habe man aber das Gefühl, dass die Abonnenten den Wert des Premium-Dienstes erkennen. So werden die zahlenden Spieler während der Abo-Laufzeit mit Ingame-Währung belohnt und auch ehemalige Abonnenten bekommen für ihre Abo-Zeit entsprechende Belohnungen, wenn sie zurückkehren.
Wirklich überzeugt scheint er von der Umstellung aber nicht zu sein. Zumindest macht sich eine gewisse Verunsicherung breit. Auf die Frage, ob die Abonnenten-Zahl weiter ausgebaut werden könne, antwortete er: “Da draußen gibt es jede Menge Star-Wars-Fans, aber ich weiß wirklich nicht, was ich erwarten kann. Viele unserer Spiele, die wir auf ein Hybrid-System umgestellt haben, verloren weniger Kunden als ihr vielleicht denkt. Tatsächlich legten einige sogar zu.”











