27.08.2012 14:07 Uhr

Team Ninja zum ausbleibenden Erfolg von Call of Duty: ‘Waffen nicht in der japanischen Gesellschaft verankert’

In einem aktuellen Interview sprach Team Ninja-Oberhaupt Yosuke Hayashi über den ausbleibenden Erfolg von "Call of Duty" in Japan.

0 Kommentare

Während “Call of Duty” im Westen Jahr für Jahr Rekorde bricht, hält sich die Begeisterung der japanischen Spieler bis heute in Grenzen. Eine Entwicklung, über die sich in einem aktuellen Interview auch Team Ninja-Oberhaupt  Yosuke Hayashi ausließ.

“Call of Duty ist in Japan definitiv nicht so erfolgreich. Du wirst es nicht ganzjährig in den wichtigsten Regalen der Händler finden. Hinsichtlich der Qualität des Spiels ist es meiner Meinung nach sehr gut gemacht – daran gibt es keinen Zweifel. Eine Menge japanische Entwickler lernen gerade von ihnen”, so Hayashi.

“Der größte Unterschied – und das ist meiner Meinung nach der Grund, warum es nicht erfolgreich ist – ist die Tatsache, dass es sich für japanische Menschen einfach unnatürlich anfühlt, mit einer Waffe zu schießen. Es besteht keinerlei gesellschaftliche Verankerung von Schusswaffen in der japanischen Gesellschaft und die japanischen Menschen betrachten das Ganze sehr distanziert.”

“Und wenn ich ehrlich bin, finden wir es ein wenig traurig, dass wir jedes Mal, wenn wir nach Großbritannien kommen und einen Blick in ein Geschäft werfen, das ganze Jahr über ein Call of Duty im Regal finden. Und jedes Jahr kommt ein neues Call of Duty.”

“Wir finden es schade, dass der Markt durch diese Serie dermaßen gesättigt ist”, so Hayashi abschließend.



Kommentare (0)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>