Dass “The Last of Us” keinen kooperativen Spielmodus mit sich bringen wird, erklärten einige Vertreter der Spieleschmiede Naughty Dog schon vor einigen Wochen. In einem aktuellen Interview ging Lead Designer Neil Druckmann auf die Beweggründe ein, die zu dieser Entscheidung führten. Gleichzeitig erklärte er, dass der Koop-Modus – wie auch bei allen “Uncharted”-Spielen – durchaus ein Thema war.
Es gab Pläne: “Doch am Ende kommen wir immer wieder zum selben Ergebnis, dass dich eine solche Koop-Kampagne dabei einschränkt, was du für die Hintergrundgeschichte und den Charakteren eigentlich geplant hast”, so Druckmann.
In einem Beispiel erklärte er, dass Joel in einem Koop-Modus niemals lange alleine sein könne: “Die beiden Charaktere können einfach nicht so lange voneinander getrennt sein, und das reduziert die Überraschungen, die du in der Handlung geplant hast. Wir wollen auf gar keinen Fall, dass Du spielst und zu Deinem Kumpel sagst: ‘OK, versteck dich da hinten, nimm den Ziegelstein und wenn ich dann mit dem Typen kämpfe, dann wirf den Stein nach ihm!”
Die Spieler würden statt Ellie lediglich ihren Freund in der Ecke sehen. Und an diesem Punkt wäre das Konzept des Spiels, das stark auf die Charakterbindung und Entwicklung setzt, in Gefahr: “Die Beziehung zwischen diesen beiden Charakteren, wo du nicht weißt, wie sich alles weiterentwickelt oder wie Ellie emotional drauf ist.”
Ein Koop-Modus würde diese Verbindung außer Kraft setzen, so Druckmann abschließend. “The Last of Us” kommt 2013 exklusiv für PlayStation 3 in den Handel.














