22.08.2012 13:21 Uhr

Ubisoft: Piraterierate bei PC-Spielen zwischen 93 und 95 Prozent

In einem Gespräch über Free-2-Play-Spiele erklärte Ubisoft-CEO Yves Guillemot, dass nur fünf bis sieben Prozent der Nutzer ein PC-Spiel legal erwerben.

3 Kommentare
Laut Ubisoft-CEO Yves Guillemot beträgt die Piraterie-Rate bis zu 95 Prozent.

In einem Gespräch mit den Redakteuren von Gamesindustry ging Ubisoft-CEO Yves Guillemot einmal mehr auf Free-2-Play-Spiele ein. “Wir wollen den PC-Markt noch ein Stück voranbringen und Free-2-Play ist wirklich eine Möglichkeit, dies zu tun”, so Guillemot.

“Der Vorteil von Free-2-Play ist der, dass wir auch Einnahmen aus Ländern erhalten, die zuvor nicht viel Geld einbrachten. Gegenden, in denen unserer Spiele zwar gespielt aber nicht gekauft werden. Mit Free-2-Play können wir dort Einnahmen generieren, was die Marken haltbarer macht.”

“Es ist eine Möglichkeit, näher an die Konsumenten heranzukommen, um sicherzustellen, dass man Einnahmen hat. Auf dem PC sind es nur fünf bis sieben Prozent der Spieler, die für F2P zahlen, aber auf auf dem PC sind es grundsätzlich nur fünf bis sieben Prozent, die überhaupt für etwas Geld ausgeben – der Rest nutzt Raubkopien.”

“Wir haben eine Piraterie-Rate von 93 bis 95 Prozent, also landen wir in etwa beim selben Prozentsatz. Die Einnahmen, die wir von den Leuten erhalten, die fortlaufend spielen, ist höher, sodass wir dauernd neue Inhalte bringen können.”



Kommentare (3)
  1. Als Quelle nimmt er dann den Ubisoft Absatz von PC Games? Und welche “Gegenden” meint er, Länder ohne Copyright-Gesetze? Denn 95% Raubkopien, das kann ich mir nicht vorstellen.

  2. 95% bei BF3 sind knapp 10.000.000 Einheiten verkauft worden. Das bedeutet dalso, dass zwischen 100.000.000 und 200.000.000 Leute Battlefield haben? lol

    • the magic muffin

      ich glaube, für “Battlefield 3″ herrsch der Origin online zwang, um das spiel zu starten ( nach start, kann man Origin sogar ausmachen )
      früher habe ich mich da bei steam bei jedem release aufgeregt, jetzt verstehe ich es

      die geschichte mit 95% Raubkopien finde ich übertrieben
      klar, es gibt wahrscheinlich mehr vollidioten als ehrliche käufer aber, dass nur jeder zwanzigste ein spiel KAUFT, ist ( wenigstes in Deutschland ) völliger quatsch

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