
Vor wenigen Tagen wurden zwei Entwickler der tschechischen Schmiede Bohemia Interactive auf der griechischen Insel Lemnos verhaftet. In Griechenland wird Ivan Buchta und Martin Pezlar, so der Name der beiden Bohemia-Mitarbeiter, versuchte Spionage vorgeworfen. Im schlimmsten Fall drohen ihnen bis zu 20 Jahre Haft.
Und nachdem die Verantwortlichen von Bohemia Interactive kürzlich bereits bestätigten, dass sich die beiden Entwickler lediglich im Urlaub befanden, reichte man heute ein weiteres Statement nach, mit dem man Licht ins Dunkel bringen und die beiden Entwickler aus ihrer misslichen Lage befreien möchte.
So heißt es hier: “Ihren Urlaub haben sie lediglich dort verbracht, da sie durch die Arbeiten an Arma 3, das sich seit zwei Jahren in Entwicklung befindet, Interesse an der Insel hatten. Sie haben in öffentlich zugänglichen Gebieten Fotos und Videos gemacht, wie es andere zahllose Touristen, die das schöne Griechenland erreichen, auch tun”, heißt es hier.
Des Weiteren gestehen die Verantwortlichen ein, dass auf den Videos in großer Entfernung Militär-Hangars und ähnliche Einrichtungen zu sehen sind. “Es ist sehr wahrscheinlich, dass zahlreiche andere Touristen ähnliche Bilder machten wie die, die von Ivan und Martin für ihr Familienalbum aufgenommen wurden, ohne dass sie wussten, dass sie sich und ihre Familien in Gefahr bringen”, so das offizielle Statement weiter.
Man hofft daher darauf, dass es sich bei allem lediglich um ein Missverständnis handelt. Zumal man die Insel Lemnos nicht 1:1 in “Arma 3″ übernahm, sondern aus designtechnischen Gründen diverse Änderungen vornahm. Und auch die Tatsache, dass die beiden Entwickler keine Militärbasen betreten oder bewusst fotografiert haben, wird hervorgehoben.
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