20.09.2012 13:49 Uhr

Arma 3 im Iran verboten: Darstellung als Feind der NATO stößt Regime sauer auf

Aufgrund der Darstellung des Iran als Feind der NATO belegte Teheran die Militär-Simulation "Arma 3" mit einem sofortigen Verkaufs- und Importverbot.

6 Kommentare

In diesen Tagen gelingt es der Militär-Simulation “Arma 3″ schlichtweg nicht, einen Weg aus den Negativschlagzeilen zu finden.

Denn nachdem kürzlich zwei Mitarbeiter des zuständigen Entwicklerstudios Bohemia Interactive auf der griechischen Insel Lemnos verhaftet wurden, wurde heute bekannt, dass sich das iranische Regime schon vor dem offiziellen Release dazu entschloss, “Arma 3″ zu verbieten.

Der Grund: In Bohemias neuestem Titel wird der Iran als Feind der NATO dargestellt, der die Führung über eine Armee im Nahen Osten übernimmt, die gegen die NATO und ihre Verbündeten kämpft. Aus diesem Grunde verhängte die National Foundation of Computer Games ein sofortiges Verkaufsverbot für den gesamten Iran. Auch ein Import von “Arma 3″ fällt unter das Verbot.

Die Verantwortlichen von Bohemia Interactive waren bisher nicht für eine Stellungnahme zu haben.



Kommentare (6)
  1. Mittlerweile ist es in den Ego Shooter immer das selbe, die “guten” Amerikaner gegen die “bösen” Iraner, Russen oder Chinesen. Wann kommen den entdlich Spiele mit mehr Abwechslung, ich würde gerne mal als Iraner oder Russe gegen Amerika in den Krieg ziehen. Bei Battlefield 2 konnte man noch die MEC oder Chinesen nehmen, jetzt gibts die auch nicht mehr.

    • Bei so ziemlich allen Ego- Shootern mit Multyplayer kann man gegen die Amis kämpfen. Nicht nur in BF2.

      • Das ist nicht dasselbe, du verkennst das Problem.
        FreshPrince hat mMn völlig Recht.

      • Nunja, dafür bräuchte man wohl ein Russisches oder anderes fernöstliches Studio, da von hier ja keine Variation was das betrifft zu erwarten ist.

  2. Die stellen sich vielleicht an! Ahmadinedschad wird sich nun aber die nächsten zwei Wochen in den Schlaf weinen müssen. Armes armes Iran.

  3. hast absolut recht freshprince..
    immer die “guten” amis gegen die “terroristen” aus dem osten
    so schafft man feindbilder

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