Derzeit macht das Gerücht die Runde, dass das amerikanische Verteidigungs-Ministerium die Veröffentlichung von “Medal of Honor: Warfighter” stoppen könnte. Dies behauptet zumindest die LA Times und verweist dabei auf einen militärischen Berater, der ohne Zustimmung des Verteidigungs-Ministeriums an der Entwicklung beteiligt war.
Laut LA Times muss Militärpersonal eine Authorisierung erhalten, um an solchen Projekten mitzuarbeiten. So soll sichergestellt werden, dass die Veröffentlichung von geheimen Informationen über Militärtaktiken, -strategien und -protokolle nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Für “Warfighter” habe es keine entsprechende Anfrage gegeben.
Natürlich haben die Militärs kein Interesse daran, dass die Taktiken der Spezialeinheiten ans Tageslicht kommen. Im Fall von “Medal of Honor: Warfighter” ist die Sache allerdings etwas brisanter. So war ein gewisser Matt Bissonnette beteiligt – ein Mitglied der Navy SEALs.
In diesen Tagen veröffentlichte Bissonnette das Buch “No Easy Day”, das ebenfalls ohne Zustimmung seiner Vorgesetzten in den Handel kam. Im Buch geht es um die Ermordung von Osama Bin Laden, an der er beteiligt gewesen war. Daher ist es recht interessant, dass “Medal of Honor: Warfighter” mit einem DLC ausgestattet werden soll, der sich diesem Szenario widmet.
Flossen geheime Informationen ein? Electronic Arts bestreitet die direkte Zusammenarbeit mit Matt Bissonnette und verweist auf eine Firma, die “eine Reihe von Promotion-Videos drehte”.











