
In den vergangenen Monaten gestanden auch diverse prominente Entwickler aus Nippon ein, dass die japanische Videospiel-Industrie im direkten Vergleich mit dem Westen den Anschluss verloren hat.
Geht es nach Keiji Inafune, Erfinder erfolgreicher Serien wie “Mega Man” oder “Dead Rising”, dann haben wir es hier mit einem hausgemachten Problem der japanischen Videospiel-Industrie zu tun. Vor allem die Geschäftspraktiken großer japanischer Publisher würden talentierten Entwicklern aus Nippon den Wind aus den Segeln nehmen.
“In Japan gibt es eine Menge kreativer Köpfe, aber oftmals befinden sie sich nicht in der entsprechenden Position, um ihr Talent auszuschöpfen. Und oftmals nimmt der Entwickler, für den sie arbeiten, das Talent gar nicht zur Kenntnis. . Meiner Meinung nach benötigen wir ein System, das den Entwicklern mehr kreativen Freiraum einräumt. Das wäre wirklich hilfreich. Ich hoffe das wird man an meiner Zusammenarbeit mit Marvelous erkennen. Dort gibt es viele talentierte Entwickler”, führt Inafune aus.
“Die japanische Videospiel-Industrie muss genutzt werden, um das komplette Business nach vor zu bringen. Aber das ist etwas, dessen sich viele Leute überhaupt nicht mehr bewusst sind. Und meiner Meinung nach ist die Erfahrung, die ich in den vergangenen Jahren bei Capcom gesammelt habe, hilfreich, wenn es darum geht, den Leuten diese Zeit wieder in Erinnerung zu rufen.”
Derzeit arbeitet Inafune unter anderem an “Soul Sacrifice”, das exklusiv für PlayStation Vita erscheinen wird.













