Während PS3-Spieler weiterhin auf die Veröffentlichung des “Skyrim”-Addons “Dawnguard” warten und die reelle Gefahr besteht, dass sie die Erweiterung niemals auf ihrer Konsole sehen werden, bereitet sich Bethesda auf die Veröffentlichung von “Skyrim: Hearthfire” vor. Das Debüt erfolgt am morgigen Dienstag für Xbox 360.
Auf der offiziellen Seite der Rollenspiel-Reihe gingen die Entwickler zwischenzeitlich auf die Entstehung des Addons ein. Unter anderem heißt es dort, dass auch der “Hearthfire”-DLC seinen Ursprung bei der allerersten “Game Jam” des Studios hatte. Im Rahmen der “Game Jam” hatten die Mitglieder des Teams eine Woche Zeit, ihre Ideen auszutauschen.
“Als ich die Einladung zur Game Jam erhielt, wollte ich etwas anderes machen, als das was Designer normalerweise tun”, so Chefdesigner Bruce Nesmith. “Um das umzusetzen, brauchte ich einen Designer, der das Team unterstützen würde, deshalb trat ich an Robert [Wisnewski] heran und wir arbeiteten bei dem Projekt zusammen, das dem Team vorgestellt wurde.”
Wisnewski hatte als Umgebungsdesigner an “Skyrim” gearbeitet und wollte die Möglichkeiten des Hausbaus deutlich erweitern: “Am Anfang hatte ich nur die Idee, das Handwerkselement im Spiel zu erweitern, da ich die Alchemie, Schmiedekunst und Verzauberung schon beim Testspielen sehr interessant gefunden habe”, so Wisnewski.
Auch Nesmith fand Gefallen an der Idee, den Spielern die Möglichkeit zu bieten, im Spiel eigene Inhalte zu erschaffen: “Als Fan von [Minecraft] habe ich mich gefragt, warum man in unserem Spiel nichts bauen kann?”
Skyrim Hearthfire: Hausbau begeisterte das Team
Beim “Game Jam” war das Konzept der Hausbaufunktion noch sehr einfach. So konnte man eine Holzhütte mit einer Schmiede errichten, in der die Spieler Gegenstände für das Haus erschaffen konnten. Selbst dieses rudimentäre Konzept stieß innerhalb des Teams auf Begeisterung . “Kurz nach der Game Jam wurden die Ideen für Add-ons zu [Skyrim] besprochen und diese Idee wollte Todd definitiv im Spiel umgesetzt sehen”, so Nesmith weiter.
Die Entwicklung von “Skyrim: Hearthfire” übernahmen Wisnewski und der stellvertretende Chefdesigner Kurt Kuhlmann, während sich Nesmith auf “Dawnguard” konzentrierte.
Kuhlmann voller Begeisterung: “Ich liebe das Zimmer mit den vielen Trophäen, das Robert entworfen hat. Er hat es vielleicht ein wenig übertrieben. Das Gewächshaus ist auch großartig, dadurch lassen sich Pflanzen auch im Haus anbauen und es tauchen kleine Tiere auf. Man kann sich sogar einen Barden holen. Er wird einfach eingestellt und dann trällert er Lieder im Haus. Und das macht er so lange, bis man seiner überdrüssig wird und ihn wieder entlässt.”
Alle weiteren Details zu “Skyrim: Hearthfire” findet ihr auf der offiziellen Seite der Rollenspiel-Reihe.














