Am 25. Oktober bringt Electronic Arts den Shooter “Medal of Honor: Warfighter” in den Handel. Der Titel soll eine ausgewogene Balance zwischen Realismus und Spielspaß bieten, wie Kristoffer Bergqvist, der Multiplayer-Creative-Director des Spiels, in einem aktuellen Interview betonte.
Den Realismus-Part übernehmen unter anderem die Waffen, die sich echt anfühlen sollen, während die Ballistik keine so große Rolle spielt: “Wie fühlt es sich an, zu schießen? Wir wollen, dass es so realistisch wie möglich ist. Wir arbeiten mit Spezialeinheiten, ein paar von ihnen sind Scharfschützen. Und wir wollen, dass die Sniper-Erfahrung so realistisch wie nur möglich ist.”
“Wir haben nicht diese Kampfentfernungen, sodass der Geschossabfall keine große Rolle spielt.” Dennoch soll die Ballistik nicht gänzlich vernachlässigt werden: “Sie ist technisch akkurat. Aber es ist ein Spiel, es muss Spaß machen und ausbalanciert sein.”
Gleichzeitig erklärte er, dass “Medal of Honor: Warfighter” für einen langanhaltenden Spielspaß sorgen soll: “Uns war von Anfang an klar, dass wir eine einzige und zusammenhängende Erfahrung wollten. Wir wollten zudem die Tiefe des Spiels ausweiten, um ein Spiel zu erhalten, das du über Monate und Jahre spielst.”
“Dabei sind wir mehrere Wege gegangen. Zunächst haben wir die Inhalte erheblich erweitert. Sechs statt drei Multiplayer-Klassen – und alle haben einzigartige Unterstützungs-Aktionen, sie haben alle einzigartige Granaten-Typen und Waffensysteme.”
Ferner widmete er sich dem Hacking, das innerhalb des Studios als ein ernstzunehmendes Problem betrachtet wird. Vor allem die Frostbite 2-Engine wurde abgesichert: “Wir haben mit DICE viele Gespräche geführt. Wenn sie eine Lücke schließen, tun wir es auch. Wir haben einige Teile des Codes entfernt, die von den Hackern hauptsächlich genutzt wurden. Es ist ein sehr reales Problem und wir tolerieren es nicht. Wir werden alles unternehmen, um das Hacking zu stoppen.”














