29.10.2012 20:05 Uhr

Wii U: Neue Konsole soll im nächsten Finanzjahr profitabel werden

Nintendo geht davon aus, dass das Geschäft mit der Wii U im nächsten Finanzjahr rentabel ist. Dabei sei es wichtig, möglichste viel Software anzubieten.

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Die Wii U ist für Nintendo anfangs ein Verlustgeschäft. So liegen die Herstellungs-, Vermarktungs- und Vertriebskosten zumindest in den ersten Monaten höher als die zu erwartenden Einnahmen. Mittlerweile betonte der japanische Unterhaltungsgigant, dass man mit dem Wii U-Business schon im nächsten Geschäftsjahr (April 2013 bis März 2014) schwarze Zahlen schreiben möchte.

Das gesamte Geschäft mit der neuen Konsole umfasst die Werbung, den Vertrieb, die Produktion und natürlich auch den Verkauf der Spiele. Unklar ist allerdings, wann die Wii-U-Hardware einzeln betrachtet die Gewinnschwelle erreicht. “Im nächsten Fiskaljahr werden wir eine höhere Verbreitung haben”, so Nintendo-Präsident Satoru Iwata gegenüber Investoren. “Wir werden eine größere Auswahl an Software haben, während die Herstellungskosten sinken.”

“Statt sich die Frage zu stellen, wann die Wii U mit einem Profit verkauft werden kann, sollte man sich darauf konzentrieren, den Schwerpunkt auf eine gesunde Profit-Struktur zu legen, die das gesamte Business umfasst. Dies geschieht mit der Veröffentlichung einer ausreichenden Menge an qualitativ hochwertiger Software.” Laut Iwata müsse man schon zu Beginn ein gewisses Tempo aufbauen und so viele Spiele wie nur möglich verkaufen.

“Ich denke, dieses Ziel können wir im nächsten Jahr erreichen. Während ich nicht genau sagen kann, wann die Wii U-Hardware profitabel sein wird, bin ich zuversichtlich, dass wir das Wii U-Geschäft im nächsten Geschäftsjahr auf eine Stufe bringen können, auf der das Plattformgeschäft als Ganzes einen Beitrag zur Verbesserung unseres Gewinns leisten kann.”



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