Rückläufige Verkaufszahlen: GameStop schließt 200 Filialen

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Die Spielebranche muss sich derzeit mit rückläufigen Zahlen auseinandersetzen. Nicht nur die weltweiten Publisher und Entwickler schreiben rote Zahlen, auch Händler haben mit sinkenden Verkaufszahlen zu kämpfen. Wie GameStop heute mitteilte, hat dieser Umstand eine Schließung von zahlreichen Filialen zur Folge.

Im Rahmen des jüngsten Geschäftsberichtes gab das Unternehmen bekannt, dass der Umsatz mit Hard- und Software-Produkten zuletzt um knapp 8,3 Prozent einbrach. Der Rückgang wurde sowohl beim Neu- als auch beim Gebrauchthandel verzeichnet. Laut GameStop-CEO J. Paul Raines sei dafür der lange Konsolenzyklus verantwortlich, der trotz namhafter Blockbuster wie “Assassin’s Creed 3″ oder “Halo 4″ einen negativen Einfluss auf die Absatzzahlen hatte.

Laut Raines werde man zwar nicht in Untergangsstimmung verfallen, aber dennoch reagieren. Als direkte Konsequenz auf den sinkenden Umsatz werden in den nächsten Wochen rund 200 Filialen geschlossen und eine nicht näher genannte Anzahl an Mitarbeitern entlassen. Da GameStop allein in den USA 6.000 Niederlassungen betreibt, dürften die Schließungen nicht allzu sehr ins Gewicht fallen.