01.11.2012 10:36 Uhr

Sony: Sinkende Einnahmen in der Games-Sparte

Sony Computer Entertainment hat im letzten Quartal weniger Konsolen und Handhelds verkauft, was den Umsatz schrumpfen ließ.

1 Kommentar

Nachdem wir gestern einen Blick auf die Geschäftsberichte einiger Publisher werfen durften, ist heute der japanische Unterhaltungsgigant Sony an der Reihe. Im zweiten Geschäftsquartal, das am 30. September endete, erwirtschaftete die für die PS3 und PS Vita zuständige Abteilung  Sony Computer Entertainment einen Umsatz in Höhe von 148,2 Mrd. Yen – umgerechnet etwa 1,43 Mrd. Euro. Im Jahresvergleich sanken die Einnahmen um 15 Prozent.

Vor allem die  international sinkende Nachfrage nach Hardware sei für den Umsatzschwund verantwortlich, heißt es aus der Firmenzentrale. Da Sony mittlerweile mehrere Plattformen in einen Topf schmeißt, kann nicht mehr nachvollzogen werden, wie sich die einzelnen Konsolen und Handhelds entwickelten.

Klar ist, dass die PS Vita nicht in der Lage war, das rückläufige PSP-Geschäft abzufangen. Nachdem im Vergleichsquartal des Vorjahres noch 1,7 Millionen Handhelds verkauft wurden, waren es im letzten Quartal nur noch 1,6 Millionen. Die stationären Konsolen fanden 3,5 Millionen Abnehmer. Es ist davon auszugehen, dass es sich dabei hauptsächlich um PS3-Verkäufe handelt. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Konsolen-Absatz um 1,4 Millionen Einheiten zurück.

Einen Wachstum erzielte Sony hingegen beim Software-Absatz. Nach 40,2 Mio. PS3/PS2-Spielen im Vorjahr lagen die Verkäufe im letzten Quartal bei 41,4 Mio. Gleichzeitig wurden 8,7 Mio. Handheld-Spiele verkauft. Im Vorjahr waren es mit 8,2 Mio. eine halbe Million weniger. Letztendlich erzielte die Gamessparte einen operativen Gewinn, der allerdings um 23,8 Prozent auf 2,3 Mrd. Yen (ca. 22,2 Mio. Euro) einbrach.

Der Gesamtkonzern erwirtschaftete im letzten Quartal einen Verlust von 15,5 Mrd. Yen (149,597 Mio. Euro). Im Vorjahr waren es noch 27 Mrd. Yen. Der operative Gewinn lag hingegen bei 30,3 Mrd. Yen (292,403 Mio. Euro). Der Umsatz legte um 1,9 Prozent auf 1,604 Billionen Yen (15,487 Mrd. Euro) zu.



Kommentare (1)
  1. Wundert mich nicht, die bauen in dieser Generation nur Müll. Bin froh das ich meine Vita an den Mann gebracht hab und die Slim wird auch bald Geschichte sein….was vorbei ist vorbei baby blue!

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