26. Dezember 2012, 10:08 Uhr

Metro: Last Light – THQ kritisiert das vereinheitlichte Shooter-Genre

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Der insolvente Publisher THQ und die Entwickler von 4A Games werkeln derzeit am Endzeit-Shooter “Metro: Last Light”. Der Titel, der im März 2013 für Xbox 360, PlayStation 3 und PC in den Handel kommt, bietet im Gegensatz zu vielen anderen aktuellen Shootern ein recht frisches Szenario. Grund genug, dachte sich THQs Global Communications Chef Huw Beynon, die vereinheitlichten Konkurrenzprodukte in einem aktuellen Interview zu kritisieren.

“Ich glaube, dass es wahrscheinlich nicht gelogen ist, wenn ich sage, dass es einen Umschwung in dem Bereich gab, was früher eine kleine Untergruppe der Militär-Shooter war”, so Beynon. “Es hat sich zu einem Atompilz aufgeblasen, definiert mittlerweile das gesamte Genre und löscht die Erinnerungen daran, was meiner Meinung nach an First-Person-Shootern so großartig war – sei es Half-Life, System Shock oder Golden Eye.”

Weiter heißt es: “[Damals] mussten Ego-Shooter nicht zwangsläufig militärische Elemente beinhalten, es war lediglich eine Einladung in eine fantastische andere Welt erforderlich – und das war für mich schon immer das wichtigste an Videospielen.”

Als positives Beispiel, das sich in diesem Jahr genreübergreifend vom Einheitsbrei abhob, nannte er Bethesdas “Die Maske des Zorns”. So erklärte er: “Wir hatten die Möglichkeit, ein wenig mit Dishonored: Die Maske des Zorns herumzuspielen. Ich habe dieses Spiel wirklich genossen und freue mich darüber, dass sie damit Erfolg haben. Es ist wahrscheinlich das Spiel, das mich in diesem Jahr am meisten interessiert hat, und ich bin froh darüber, dass es die Kritiken und hoffentlich auch den kommerziellen Erfolge erhielt, die es verdient.” Das komplette Interview lest ihr auf oxm.co.uk.

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