Tim Schafer: Kickstarter brachte ihn dazu, offener über seine Projekte zu sprechen

Rückblickend lässt sich sicherlich sagen, dass es Branchen-Veteran Tim Schafer war, der das Crowdfounding beziehungsweise die Kickstarter-Plattform auch in der Welt der Videospiele populär machte.

In einem aktuellen Interview ließ sich der Branchen-Schöpfer noch einmal über dieses Thema aus und gab zu verstehen, dass die Entwicklung der vergangenen Wochen auch Einfluss auf die Art und Weise, wie er an die Arbeiten an neuen Spielen herangeht, hatte. Während jedes neue Projekt zu seiner Zeit bei LucasArts wie ein Staatsgeheimnis behandelt wurde, ist er nun weitaus lockerer und entspannter.

"Die Sache mit Kickstarter und die Dokumentation, die wir gemacht haben, verdeutlicht mir nur, dass es nichts gibt, vor dem man sich fürchten muss. Man macht sein Ding und präsentiert Concept Arts zu den Sachen, die es ins Spiel schaffen – oder auch nicht. Es ist egal", so Schafer.

"Die Leute gucken es sich an und sagen, 'oh, das ist cool'. Sie sind eigentlich mehr auf deiner Seite als vorher und keineswegs weniger. Eigentlich lag die Angst ja immer darin, dass es nicht perfekt sein könnte und man es deshalb nicht zeigen möchte. Schließlich könnten die Leute ja ausflippen."

"Tatsache ist, dass sie das Gefühl haben, dass sie mehr in das Projekt eingebunden werden. Es wird ihnen das Gefühl vermittelt, dass sie ein Team des zuständigen Entwicklerteams sind", so Schafer weiter.

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