Valve: Steam-PC für das Wohnzimmer ab 2013

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Schon seit Monaten wird gemunkelt, dass Valve an einer eigenen Hardware werkelt. Im Rahmen der Video Game Awards 2012 machte Firmen-Chef Gabe Newell die Sache offiziell. Allerdings bekommen wir weniger eine klassische Konsole geboten, vielmehr setzt das Unternehmen auf einen mehr oder weniger herkömmlichen Wohnzimmer-PC, dessen System geschlossen wird. Da die Konsolen PlayStation 3 und Xbox 360 im Grunde auch geschlossene PCs sind, lässt sich Valves neue Plattform schwer einordnen.

Tatsächlich ist Newell der Meinung, dass die Next-Gen-Konsolen eine harte Konkurrenz bekommen. Der kürzlich veröffentlichte Big Picture-Modus, der die Steam-Software an den heimischen Wohnzimmer-TV anpasst und eine Navigation mit dem Controller ermöglicht, wurde zudem besser als erwartet angenommen. Allerdings war es nur ein erster Schritt. Bereits im nächsten Jahr sollen mehrere Hersteller damit beginnen, spezielle Wohnzimmer-PCs anzubieten.

“Ich denke, grundsätzlich werden die meisten Konsumenten und Entwickler feststellen, dass der PC die bessere Spielumgebung für sie ist”, so Newell. Mit über 50 Millionen Registrierungen bei Steam und über 1.700 Titeln wäre ein Steam-PC eine ernstzunehmende Alternative zu den Marktplätzen der Konsolenhersteller Microsoft und Sony.

Dabei müssen die Spieler nicht zwangsweise geschlossene Steam-PCs erwerben, auch Besitzer eines herkömmlichen PCs können die Software verwenden und beispielsweise mit Besitzern eines Steam-PCs zusammen spielen. Die Plattformgrenzen würden damit wegfallen.

“Die schöne Sache am PC ist, dass viele Leute viele unterschiedliche Dinge ausprobieren  und die Kunden die Dinge wählen können, die am Besten für sie passen”, so Newell weiter.