15. Januar 2013, 16:17 Uhr

Bohemia Interactive-Entwickler auf Kaution frei: Buchta und Pezlar dürfen nach Tschechien zurückkehren

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Nach 128 Tagen in Haft dürfen die beiden Bohemia Interactive-Entwickler Ivan Buchta und Martin Pezlar nach Tschechien zurückkehren. Im Oktober des vergangenen Jahres wurden die beiden Entwickler von den griechischen Behörden festgenommen und sahen sich mit dem Vorwurf der versuchten Spionage konfrontiert. Auf sieben Fotos und sieben weiteren Videos sollen die beiden geheime Militäreinrichtungen auspioniert haben.

Vorwürfe, die Buchta und Pezlar in den vergangenen zwei Monaten immer wieder bestritten. Und nachdem der Fall in den letzten zwei Monaten gehörig Staub aufwirbelte, wurden die beiden Entwickler am heutigen Dienstag, den 15. Januar 2013 gegen die Zahlung von jeweils 5.000 Euro Kaution auf freien Fuß gesetzt. Der griechische Premierministert Antonis Samaras hat Tschechiens Premier Petr Nečas gegen neun Uhr heute Morgen persönlich über die Freilassung der beiden Tschechen informiert.

Während die griechischen Behörden zu verstehen geben, dass das Verfahren gegen Buchta und Pezlar damit nicht eingestellt wird, muss sich der tschechische Geheimdienst aktuell den Vorwurf gefallen lassen, dass man an der Inhaftierung der beiden Bohemia-Entwickler nicht ganz unschuldig war.

So soll der griechische Geheimdienst die beiden Angestellten des Unternehmens schon nach ihrer Ankunft in Griechenland ins Visier genommen und sich währenddessen auch mit den tschechischen Behörden in Verbindung gesetzt haben.

Neben den Familien und Freunden der beiden Entwickler brachten auch verschiedene bekannte Persönlichkeiten der Videospiel-Industrie ihre Freude über die Freilassung von Buchta und Pezlar zum Ausdruck – darunter „DayZ“-Schöpfer Dean ‘Rocket’ Hall.


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3   Kommentare  
  • the magic muffin

    Oh Gott endlich!
    Das ganze war wirklich schrecklich, sie haben ja nichts getan!
    Die 5 Fotos ( von grob 200 ) die sie gemacht haben zeigen weniger von der Militärbasis, als das Zeugs das man auf Google Earth frei sehen kann, diese ganze Beschuldigung und vor allem das mögliche Strafmaß war einfach nur lächerlich.


  • Katapultoffel

    Meiner Meinung sollten die Verantwortlichen für ihre Festnahme ein hübsches Sümmchen an Buchta und Pezlar zahlen. Jemandem der ziemlich offensichtlich unschuldig ist die Freiheit zu rauben und gleichzeitig Vorwürfe zu erteilen sollte als Straftat gesehen werden. 128 Tage? Für nichts? -.-


    1. Horst-Schlemmer

      Agreed. Aber die können nichts zahlen, die haben ja selber nichts.
      Jetzt wo die Taxifahrer kein Blindengeld mehr bekommen…


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