25. Januar 2013, 16:04 Uhr

Dead Space 3: Entwickler erklärt die Mikrotransaktionen

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PCPS3Xbox360

Wie wir vor einigen Tagen berichteten, bietet der kommende SciFi-Shooter “Dead Space 3″ die Möglichkeit, Geld in Mikrotransaktionen zu investieren. Im Rahmen eines umfangreichen Interviews ging Viscerals John Calhoun näher auf dieses Feature ein. So erklärte er unter anderem, dass es im Grunde drei Dinge zu kaufen gibt. Dabei handelt es sich um Ressourcen.

“Es wurde noch nicht viel darüber gesprochen, aber ich kann euch jetzt die Details nennen”, so Calhoun “So wie die Mikrotransaktionen aufgebaut sind, gibt es nur drei Sachen, die man kaufen kann und das sind im Grunde drei unterschiedliche Ressourcen. Ressourcen sind Dead Space extrem wertvoll – wir haben die Credits vollständig eliminiert.”

“Alles was man im Spiel findet, kann aus den Ressourcen hergestellt werden – das sind Tungsten, Halbleiter und Somatic Gel. Kombiniert man diese auf unterschiedliche Art und Weise, entstehen entweder Waffenteile, ein Munitions-Pack oder ein Upgrade für Isaacs Anzug.”

“Es gibt viele Spieler da draußen, insbesondere Spieler von Mobile-Games, die an Mikrotransaktionen gewöhnt sind”, heißt es weiter. “Diese Spieler handeln nach der Devise, ‘Ich brauch das jetzt, ich will das jetzt’. Sie brauchen die sofortige Bedürfniserfüllung. Also haben wir diese Option eingebaut, um diese Spieler anzuziehen. Wenn sie 5000 Tungsten zu wenig für dieses Upgrade haben, können sie es sich kaufen.”

“Es gibt auch die Hardcore-Dead Space-Spieler, die abgesehen vom Spiel-Kauf kein weiteres Geld ausgeben wollen. Ehrlich gesagt gehört auch der größte Teil des Entwickler-Teams dazu, wir sind eher old school, etwas älter. Also die Mikrotransaktionen sind völlig optional, alle erhältlichen Packs bestehen aus In-Game-Ressourcen, die man auch so findet.”

“Euer Sammel-Roboter geht auf die Suche und wenn er zurück kommt, liefert er euch ‘Ration Seals’. Man sammelt sie fortwährend im Spiel und alles, was mit echtem Geld bezahlt werden kann, kann auch mit diesen ‘Ration Seals’ gekauft werden.”

“Dead Space 3″ kommt am 7. Februar 2013 für PlayStation 3, Xbox 360 und PC in den Handel. In dieser Woche wurde eine Demo des SciFi-Shooters veröffentlicht.


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4   Kommentare  
  • Chris

    Gut das auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Spieler eingegangen wird.
    Es gibt sicherlich viele Spieler die kein Bock drauf haben erst genügend Teile/Ressourcen zu sammeln, diese Art von Spieler will sofort die bessere Waffe haben.
    Genauso gibt es Spieler, die sich nicht durch ein Spiel durchquälen wollen, sondern einfach nur die Geschichte genießen wollen.
    In diesem Fall stellen viele Spiele unterschiedliche Schwierigkeitsgrade zur Wahl, optional gibt es sogar Spiele, bei denen Details einzeln verändert werden können.

    Warum also für etwas bezahlen, was eine Art Easy-Mode hätte sein können?

    So eine Geschäftspolitik werde ich nicht unterstützen, egal wie gut oder schlecht das Spiel letztendlich ist.
    Wenn ich ein Spiel kaufe, will ich es auch in vollem Umfang und uneingeschränkt nutzen dürfen. EA verbietet mir einen einfacheren Schwierigkeitsgrad! Es sei den ich bezahle dafür.

    Ich als Kunde werde das Spiel boykottieren und hoffe noch andere davon zu überzeugen für DeadSpace 3 kein Geld zu bezahlen.


  • brokenhead

    Wäre das Spiel free2play würde ich es verstehen aber für ein voll preis ganze erwarte ich vollen Umfang früher hätte man die punkte erspielen müssen… Heutzztage schreibt man ein märchen und erzählt ein vom pferd… Soviel zum Thema das Team ist eher oldschool…


  • Meleficius

    Dumm sind sie ja nicht bauen ein Free2Play Element in ein Vollpreis Titel ein und lassen sich dann gleich 2 oder 3 mal bezahlen und es wird bestimmt irgendwelche Clowns geben die das auch noch nutzen werden. Dadurch fühlt sich der Publisher bestätigt und es kommt in den nächsten Games wieder. Tolle Aussichten aber von EA nicht anders gewohnt.


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