17.01.2013 14:38 Uhr

Pachter: Unter Iwata wird Nintendo nicht aus dem Hardware-Geschäft aussteigen

In einem aktuellen Artikel ließen sich verschiedene Analysten über Nintendos mögliche Zukunft nach einem Misserfolg der neuen Konsole Wii U aus.

In einem aktuellen Artikel von Gamesindustry International gehen verschiedene Analysten auf mögliche Szenarien ein, die uns ins Haus stehen könnten, sofern Nintendo mit der neuen Heimkonsole Wii U scheitert.

Nachdem Colin Sebastian, Analyst bei RW Baird, das Thema bereits vor ein paar Tagen aufgriff, vertrat im Rahmen des besagten Artikels auch Jesse Divnich von EEDAR den Standpunkt, dass Nintendo im schlimmsten Falle genau wie damals Sega als Third-Party-Entwickler überleben könnte. Allerdings würde der Ausstieg aus dem Hardware-Geschäft Nintendo massiv schaden und den Wert des Unternehmens über Jahre hinweg halbieren.

Michael Pachter, seines Zeichens bekanntes Plappermaul der Industrie und Analyst bei Wedbush Morgan, hingegen geht davon aus, dass Nintendo dem Hardware-Geschäft zumindest unter Satoru Iwata treu bleiben wird. "Solange Iwata CEO bei Nintendo ist, glaube ich nicht an Nintendo-Spiele auf Third-Party-Plattformen. Sollten sie es wirklich Betracht ziehen, werden wir wohl zuerst GBA-Spiele auf Smartphones sehen", so Pachter.

DFC Intelligence-Analyst David Cole ergänzt: "Den Weg von Sega zu gehen und nur noch Software zu machen, wäre für sie nicht der beste Schritt. Aber sie brauchen einen Markt dafür. [...] Nintendos Peformance im vergangenen Jahr war ein Disaster. Es machte den Eindruck als hätten sie sich totgestellt. Sie machten quasi keine Werbung für Wii U und den 3DS XL."

Den kompletten Artikel mit weiteren Statements der Marktforscher findet ihr hier.

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  1. Na dann hoffen wir mal, dass Iwata noch lange dabei ist. Selbst bei einem Misserfolg (25 bis 30 Millionen verkaufte Einheiten) dürfte die Wii U unterm Strich profitabler sein als PS3 und 360 und unterm Strich zumindest mit schwarzen Zahlen aufwarten, was man von der Konkurrenz nicht behaupten kann.

    Ein paar ältere Spiele für Smartphones würde ich aber durchaus begrüßen. Das schädigt Nintendos Systeme nicht und wäre recht profitabel.

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