StartseiteNews

PS4 mit Gebrauchtsperre? Neues Sony-Patent beschränkt Nutzung von Spielen auf einen User bzw. einen Account

Autor:

PS4

Jüngsten Berichten zufolge arbeitet Sony möglicherweise an einer Technologie, die dabei behilflich ist, den Handel mit gebrauchten Spielen einzudämmen. So wird in einem Patent eine Technik beschrieben, die verhindert, dass einmal erworbene und genutzte  Spiele weiterverkauft und von einem zweiten User gestartet werden können.

Die Sperre soll unter anderem mit dem Abgleich von  Inhaltsschlüsseln und IDs ermöglicht werden. Die IDs und Schlüssel werden an einen User bzw. an einen Account gekoppelt. Laut Patentbeschreibung lässt sich mit der Sperre auch die Nutzung von Musik, Bildern und sonstigen Inhalten reglementieren.

“Gemäß der vorliegenden Ausführungsform wird ein Content-Processing-System realisiert, das die Nutzung von auf Second-Hand-Märkten gehandelten elektronischen Inhalten beschränkt”, heißt es im Patentantrag. “Als Ergebnis wird der Handel mit elektronischen Inhalten auf dem Gebrauchtmarkt unterdrückt.” Profitieren sollen unter anderem die Entwickler.

Natürlich hat ein Patentantrag nicht zwangsläufig zur Folge, dass die patentierte Idee auch umgesetzt wird. Sollte sich Sony dennoch dazu entschließen, ein solches System in die PlayStation 4 einfließen zu lassen – was allerdings nicht die klügste Entscheidung wäre – hätten wir es mit einer Konsole zu tun, die zumindest beim erstmaligen Start eines Spiels mit dem Internet verbunden werden müsste.

Weitere Details zum Patentantrag findet ihr bei den Jungs von VG247.