15. Januar 2013, 12:00 Uhr

Star Wars: The Old Republic – Gleichgeschlechtliche Beziehungen auf Makeb sorgen für Wirbel

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PC

Nachdem sich die Jungs von BioWare sowohl in „Mass Effect“ als auch in „Dragon Age“ von ihrer toleranten Seite zeigten und gleichgeschlechtliche Beziehungen ermöglichten, legte man auch im hauseigenen Online-Rollenspiel „Star Wars: The Old Republic” nach.

Im Detail geht es hier um den kürzlich nachgereichten Planeten Makeb, auf dem ihr für eine kleine Gebühr die Möglichkeit habt, eine homosexuelle Beziehung einzugehen. Der Rest des Universums hingegen bleibt weiterhin brav hetero. Eine Entscheidung, die zum Teil harsch formulierte Kritik der Community nach sich zog.

Während die einen anmahnen, dass im „Star Wars“-Universum keine Homosexualität existiert, drohen besorgte Eltern damit, „Star Wars: The Old Republic“ von der Festplatte ihrer Schützlinge zu löschen. Da die gleichgeschlechtlichen Beziehungen lediglich auf Makeb existieren, wird BioWare sogar eine „Ghettoisierung von Homosexuellen“ vorgeworfen.

Die Entwickler der kanadischen Schmiede reagierten umgehend und gaben in einem offiziellen Statement zu Protokoll, dass der Entscheidung, homosexuelle Beziehungen lediglich auf dem neuen Planeten Makeb zu ermöglichen, technische Probleme zugrunde liegen. Um die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften im ganzen Universum zu ermöglichen, müsste man zunächst alle Charakter von Grund auf neu entwerfen, heißt es hier.

Der Aufwand hinter diesem Unterfangen wäre deutlich größer, als man zunächst angenommen habe. Von einer Ghettoisierung oder gar Diskriminierung von Homosexuellen könne daher keine Rede sein.

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