03. Januar 2013, 14:53 Uhr

The Last of Us: Creative-Director spricht über die Gewaltdarstellung im PS3-Spiel

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PS3

Dass Naughty Dog mit dem kommenden PS3-Spiel “The Last of Us” eine teils recht brutale Kost abliefert, war nicht zuletzt den im letzten Jahr veröffentlichten Gameplay-Ausschnitten zu entnehmen. Schon im Oktober hieß es, dass die Kämpfe ein Teil der Geschichte sind und die Protagonisten in der postapokalyptischen Welt auf Überlebende treffen, die vor nichts mehr zurückschrecken.

Zwischenzeitlich widmete sich auch Naughty Dogs Creative Director Neil Druckmann diesem Thema und betonte, dass es sich bei den Gewaltdarstellungen nicht um Effekthaschereien handelt, sie niemals unbegründet sind und die Gewalt keinesfalls glorifiziert werden soll.

“Die Gewalt, die man in dieser Welt sieht, ist nicht unbegründet und überzogen, um einfach nur gewalttätig zu sein”, so Druckmann. “Es ist ein Setting, eine Atmosphäre. Es bestimmt die Realität, mit der Joel und Ellie zurechtkommen müssen. Es muss ein angespanntes Gefühl entstehen. Alles muss in der Realität verankert sein. Der Grund, weshalb wir so realistische Gewalt darstellen, liegt darin, weil wir euch glauben machen wollen, dass es für Ellie und Joel um alles geht.”

Im weiteren Verlauf seines Statements ging Druckmann auf die KI-Partnerin Ellie ein, die eine besondere Beziehung zur Gewalt hat: “Sie sieht Gewalt wahrscheinlich etwas anders, als du und ich es sehen würden. Sie lebte in einer Welt, in der sie gesehen hat, wie Leute exekutiert werden, wie Menschen infiziert werden und sie hat gesehen, wie die Köpfe von Infizierten abgetrennt wurden… dennoch gibt es einen Punkt an dem Joel Dinge macht, die ihr Sorgen bereiten, aber das geht weit über das hinaus, womit wir uns anfreunden könnten.”

Das Endzeit-Abenteuer “The Last of Us” erscheint im Mai 2013 exklusiv für die PS3.

1   Kommentare  
  • Pascal

    Bin schon gespannt darauf. Das obere Bild erinnert an Clem und Lee aus Walking Dead. Unter Umständen haben die das Potential ein ähnliches Duo zu werden.


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