EAs Blake Jorgensen spricht über Next-Gen-Konsolen und Gebrauchtsperren

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EAs Finanzchef Blake Jorgensen ging in einem Gespräch mit den Redakteuren von Gamasutra auf den bevorstehenden Generationswechsel ein. Dieser, so glaubt er, findet definitiv noch in diesem Jahr statt. Jüngsten Gerüchten könnte die PlayStation 4 hierzulande auch erst Anfang 2014 erscheinen. Ob diese Prognose eintrifft, erfahren wir vielleicht am 20. Februar 2013.

Während noch unklar ist, wann die neuen Konsolen PlayStation 4 und Xbox 720 eingeführt werden, glaubt Jorgensen, dass der Übergang weniger holprig erfolgen wird. EA habe 10 bis 15 Kernprodukte und die für Forschung und Entwicklung (R&D) anfallenden Kosten sollen unter einer Marke von 100 Millionen Dollar gehalten werden. Einmal mehr erwähnte er die von DICE entwickelte Frostbite-2-Engine, mit der EA den Umstieg nahtlos meistern möchte. Beim Übergang auf die aktuelle Generation habe eine solche Engine gefehlt.

Allerdings glaubt er nicht, dass sich alle Spieler sofort eine neue Konsole kaufen werden. Daher werde man sich zunächst hauptsächlich auf die aktuellen Konsolen konzentrieren. Auch die mögliche Abwärtskompatibilität kam ins Gespräch. Laut Jorgensen sei es aber sehr unwahrscheinlich, dass die neuen Konsolen diese Möglichkeit bieten werden.

Darüber hinaus widmete sich Jorgensen der Gebrauchtspielsperre. Diese sei für die Hersteller ein zweischneidiges Schwert. Einerseits würden die Publisher davon profitieren, dass die Spieler nur noch Neuversionen erwerben würden, allerdings biete der Second-Hand-Markt den Vorteil, dass die Spieler ihre Liquidität behalten. Von dieser Liquidität würden gewisserweise auch die Publisher profitieren, da das beim Verkauf erhaltene Geld meist in neue Spiele investiert wird.

"Ich kann wirklich nichts dazu sagen, wie die Kisten der nächsten Generation mit Gebrauchtspielen umgehen werden", so seine Worte. "Ich kann aber sagen, dass der Trend in der Branche dahin geht, eine daherhafte Verbindung zu haben und eine Bindung zum Kunden aufzubauen. Und ich kann auch sagen, dass der Grad, mit dem die Kunden identifiziert werden, später einige Probleme im Gebrauchtmarkt erschaffen wird." Seine weiteren Ausführungen findet ihr hier.

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