GameStop-Umfrage: ’60 Prozent der Kunden würden bei Gebrauchtspielsperre auf PS4 & Xbox 720 verzichten’

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In den vergangenen Tagen machte einmal mehr das Gerücht die Runde, dass die Xbox 720 und in Folge dessen wohl auch die PlayStation 4 mit einer Gebrauchtspielsperre daherkommen könnten.

Und nachdem sich vor wenigen Stunden bereits Electronic Arts’ Finanzchef Blake Jorgensen zu diesem Thema äußerte und indirekt durchklingen ließ, dass die kommenden Konsolen in der Tat mit diversen Maßnahmen, die den Handel mit gebrauchten Spielen erschweren, daherkommen könnten, meldete sich nun auch der weltweit führende Spielehändler GameStop zu Wort.

Im Rahmen der Goldman Sachs Technology and Internet Conference gab GameStop-CFO Rob Lloyd zu Protokoll, dass aus einer internen Umfrage des Unternehmens hervorgeht, dass Gebrauchtspielsperren massiven Einfluss auf die Absatzzahlen der PlayStation 4 und der Xbox 720 haben könnten – im negativen Sinne, versteht sich.

“Unserer Meinung nach sind es rund 60 Prozent der Kunden, die sagen, dass sie keine der neuen Konsolen erwerben werden, sofern diese eine Gebrauchtspielsperre enthalten”, so Lloyd.

Sony und Microsoft üben sich trotz der aktuellen Diskussionen weiter in Stillschweigen und waren bisher nicht für ein Statement zu haben.

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