PS4 und Xbox 720: Activision erwartet steigende Entwicklungskosten

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Activisions CEO Bobby Kotick ist der Meinung, dass Studios, die sich der Entwicklung von Next-Gen-Spielen widmen, zunächst mit höheren Kosten rechnen müssen. So gab er im Rahmen einer Investorenkonferenz zu verstehen, dass die Entwicklungskosten bisher bei jedem Übergang zu einer neuen Generation anstiegen. Auch die nächste Xbox sowie die PlayStation 4 machen laut Kotick keine Ausnahme.

Gleichzeitig geht er davon aus, dass sich die Entwicklungskosten im Laufe der Zeit wieder normalisieren werden, allerdings müssen die Studios zunächst in neue Tools, Technologien und Engines investieren, sodass die Vorteile der neuen Hardware ausgeschöpft werden können.

“Dies ist mein 22. Jahr in diesem Geschäft und bei jedem Konsolen-Wechsel sahen wir bisher einen Anstieg der Entwicklungskosten”, so Kotick. “Langfristig gesehen stabilisierten sich die Kosten wieder. Ich würde nicht sagen, dass dieser Wechsel eine Ausnahme bildet.”

“Wir müssen herausfinden, wie wir die Vorteile aus den einzigartigen Fähigkeiten der neuen Hardware ziehen können, und das erfordert neue Fähigkeiten sowie Investitionen in neue Tools, Technologien und Engines.”

Take-Twos CEO Strauss Zelnick vertritt eine etwas andere Meinung. So glaubt er nicht, dass die Kosten erheblich ansteigen werden. “Wir haben keinen Grund zu glauben, dass sich die Entwicklungsbudgets entscheidend verändern werden. [..] Wir können es nicht genau sagen, aber wir erwarten keine bedeutende Veränderung der Entwicklungskosten von hochqualitativen Produkten”, so Zelnick vor einigen Tagen.