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Sony Quartalsbericht: PS Vita und PS3 schwächeln

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Der japanische Unterhaltungs- und Elektronik-Gigant Sony hat die Geschäftszahlen für das am 31. Dezember 2012 beendete Quartal vorgelegt. In diesem Zeitraum erwirtschaftete das Unternehmen einen Verlust in Höhe von 84,86 Millionen Euro, nachdem im Vergleichsquartal des Vorjahres ein Verlust in Höhe von 1,24 Milliarden Euro verbucht wurde.

Der Umsatz lag im letzten Quartal bei 15,30 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir es mit einem Zuwachs um 6,9 Prozent zu tun. Wie den Zahlen zu entnehmen ist, bekommt Sony die finanziellen Probleme langsam in den Griff.

Rückläufige Zahlen verbuchte das Unternehmen in der Spielesparte. In diesem Bereich wurde ein Umsatz von 2,10 Mrd. Euro erwirtschaftet. Der Rückgang beträgt 15,1 Prozent. Der Gewinn fiel von 265,6 Millionen Euro im Jahr 2011 auf nur noch 36,14 Millionen Euro.

Die schlechten Ertragszahlen werden vor allem den schwächelnden Hardware-Verkäufen zugeschrieben. Vor allem die PlayStation Vita verkauft sich nicht allzu gut. Nachdem Sony anfangs davon ausging, bis Ende März 2013 16 Millionen Einheiten des Handhelds verkaufen zu können, wurde diese Zahl auf sieben Millionen Einheiten herabgesetzt. Hier einige Zahlen:

Weltweit verkaufte Hardware im 3. Quartal (01.10.12 – 31.12.12)
PS3 + PS2: 6,8 Mio. St. (Vorjahr: 7,4 Mio. St.)
PS Vita + PSP: 2,7 Mio. St.

Weltweit verkaufte Hardware Gesamtjahr (01.04.12 – 31.12.12)
PS3 + PS2: 13,1 Mio. St. (Geplanter Jahresabssatz: 16,0 Mio. St.)
PS Vita + PSP: 5,7 Mio. St. (Geplanter Jahresabsatz: 7,0 Mio. St.)

Weltweit verkaufte Software im 3. Quartal (01.10.12 – 31.12.12)
PS3- und PS2-Spiele: 61,7 Mio. St. (Vorjahr: 68,7 Mio. St.)
PS Vita- und PSP-Spiele: 8,9 Mio. St.