thatgamecompany fühlt sich nicht bereit für Crowdfunding – Kickstarter eher was für Branchen-Veteranen?

Laut Jenova Chen, Gründer von thatgamecompany, wird man auch auf absehbare Zeit von Kickstarter-Projekten absehen, da man sich dem Konkurrenzkampf mit namhaften Branchen-Veteranen nicht gewachsen sieht.

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In einem aktuellen Interview verlor Jenova Chen, Gründer der "Flower"- und "Journey"-Macher von thatgamecompany, ein paar Worte über die Zukunft seines Studios und erteilte unter anderem Projekten, die via Kickstarter finanziert werden sollen, eine Absage.

Wie er ausführt, machte sich thatgamecompany in den vergangenen Jahren vor allem unter Jugendlichen und Studenten einen Namen - eine wenig zahlungskräftige Zielgruppe. Größere Investoren hingegen würden laut Chen lediglich Interesse an bekannten und gefeierten Branchen-Veteranen zeigen. Ein Konkurrenzkampf, dem sich Chen und die Verantwortlichen von thatgamecompany offenbar noch nicht gewachsen fühlen.

“Ich denke, die meisten äußerst erfolgreichen Kickstarter-Projekte stammen von bekannten Entwickler-Veteranen, die die Spiele gemacht haben, welche die jetzt 30 oder 40-jährigen Leute geliebt haben”, gibt Chen zu verstehen.

“Das sind die Leute, die viel Geld geben können. Und ich denke, die meisten Leute, die unsere Spiele gespielt haben, sind Jugendliche und Studenten. Wie viel Geld werden sie geben können? Ich denke, das ist noch nicht meine Zeit.”

Derzeit arbeitet man bei thatgamecompany bereits an neuen Projekten. Abgesehen von der Tatsache, dass man dieses Mal auf eine PlayStation-Exklusivität verzichtet, wurden bisher allerdings keine weiteren Details genannt.

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  1. Klingt logisch. Finde es aber gut dass Veteranen über Kickstarter finanziert Retro-like-Games entwickeln können. Giana Sisters, Point & Click Adventures, Baldurs Gate -like RPS und dieses Secret of Mana/Zelda ähnliche Spiel erfreuen mich und hätten in Zeiten von Call of Honorfield bestimmt keinen Publisher gefunden.

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