Xbox 360: Namensgeber der Xbox geht hart mit Microsoft ins Gericht

Auf seinem offiziellen Blog sprach Nat Brown, der sich selbst als Namensgeber der Xbox bezeichnet, über die aktuelle Entwicklung, die die Xbox-Sparte in den vergangenen Jahren durchmachte, und ging dabei hart mit Microsoft ins Gericht.

Vor allem die Politik, die Microsoft mit der Xbox 360 an den Tag legte, stößt Brown sauer auf. Anstatt sich daran zu machen, Innovationen oder zusätzliche Hardware wie die Kinect-Peripherie wirtschaftlich ertragreich voranzutreiben, ruhe sich das Unternehmen aus dem US-amerikanischen Redmond lieber auf seinen Lorbeeren aus und freue sich über eine Casual-Konsole, auf der zahlreiche Apps zur Verfügung stehen und die genutzt wird, um Filme zu schauen.

Besonders ärgerlich sei, dass sowohl Nintendo als auch Sony denen einen oder anderen Fehler begingen, ohne dass Microsoft Profit aus diesen schlagen konnte. Ein weiterer Kritikpunkt: Laut Brown ist es nicht möglich, dass kleine Entwickler Xbox-Spiele auf ihrem Windows-Laptop mit 100-Dollar-Tools entwerfen und anschließend auf der Xbox testen können. Stattdessen sind die gezwungen, für die Mitgliedschaft am Entwicklerprogramm von Microsoft satte 10.000 US-Dollar zu entrichten. Hinzukommt der damit verbundene Papierkram.

Warum bietet man Indie-Entwicklern nicht einfach die Möglichkeit, ihre Spiele auf dem Xbox Live Marktplatz zur Verfügung zu stellen, 30 Prozent des Ertrags an Microsoft abzutreten und mit etwas Glück gutes Geld zu verdienen, fragt Brown und nimmt gleichzeitig das Dashboard beziehungsweise das Betriebssystem der Xbox 360 verbal unter Beschuss.

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