Avalanche zum Gebrauchtspielmarkt: Meist werden zu kurze Spiele eingetauscht

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Just Cause

Mit der Xbox One möchte Microsoft den Gebrauchtmarkt beherrschen. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, werden die Spiele mit dem Account des Käufers verbunden. Laut Christofer Sundberg, CEO der Avalanche Studios, wäre dieses System gar nicht nötig, wenn die Entwickler auf eine längere Spielzeit und auf den Wiederspielwert achten würden. Sundberg machte offenbar die Beobachtung, dass in erster Linie Titel veräußert werden, die beides nicht bieten.

Auf den Gebrauchtmarkt angesprochen erklärte er: "Ich bin sicher, dass es ein Problem ist, aber weil die Spiele zu kurz sind. Ich meine, wenn man ein Spiel in acht bis zehn Stunden durchspielen kann, würde ich es auch zurückgeben, weil es keinen weiteren Grund gibt, es noch einmal zu spielen."

Ergänzend heißt es: “Wenn man wenig Abwechslung bietet, dann gibt es für Spieler keine Motivation, es zu behalten – außer sie wollen eine Sammlung haben. Deshalb haben wir mit Just Cause geantwortet. Ich gehe jede Woche in die Spieleläden und schaue durch die Second-Hand-Angebote. Normalerweise finde ich dort nur wenige Kopien von Just Cause.”

Die Avalanche Studios werkeln derzeit an "Mad Max". Der Titel soll 2014 für aktuelle und neue Konsolen sowie für den PC erscheinen.

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