Dragon Ball: Xenoverse im Test – Unser Review-Video zum Anime-Prügelspiel

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Dragon Ball: Xenoverse im Test – Unser Review-Video zum Anime-Prügelspiel

Es ist mal wieder so weit. Das "Dragon Ball"-Universum lädt euch zu unzähligen Prügelrunden mit Son Goku und Co ein. Was euch im neuesten Ableger der Serie erwartet und welche Neuerungen enthalten sind, erfahrt ihr in unserem Review-Video.

Seit gestern verweilt "Dragon Ball: Xenoverse" im Handel und kann für Konsolen der alten und neuen Generation sowie für den PC erworben werden. Wir haben uns den Titel genauer angeschaut und unsere Eindrücke in ein Review-Video verfrachtet. Das Video seht ihr weiter unten.

Da "Dragon Ball mit Xenoverse" sein Debut auf der aktuellen Konsolengeneration feiert, war besonders die Frage nach der Optik groß. Ja, es sieht gut aus. Der Übergang zwischen Anime und Ingame ist minimal und zumindest bei den Charakteren wurden auch auf kleinere Details wie durch den Kampf entstandene Verletzungen geachet. Auch TokiToki-Stadt, euer Spielhub, sieht gut aus und ist durch passende Musik untermalt. Leider sind die Schauplätze der Kämpfe weniger beeindruckend. Wie in zahlreichen Vorgänger mangelt es hier an Details, die den Eindruck vermitteln sich in einer lebendigen Spielwelt zu bewegen.

Auch von Dynamik ist hier keine Spur. Selbst wenn ihr einen brachialen Schlag auf den Boden landet oder einen Gegner mittels Kame Hame Ha gegen eine Wand donnert, hinterlässt das nur für einen Augenblick sichtbare Schäden an der Umgebung.
Die Vertonung ist dagegen solide. "Dragon Ball"-typische Musik begleitet euch das gesamte Spiel über und ihr könnt zwischen der englischen und japanischen Vertonung wählen.

Eine wunderbare Idee, ist die Tatsache, dass ihr euren Charakter selbst erstellen könnt. Dabei habt ihr die Wahl zwischen den üblichen "Dragon Ball"-Rassen wie Mensch, Majin oder Freezer. Zwar sind die Anpassungsmöglichkeiten begrenzt, doch führt das unterm Strich dazu, dass euer Charakter individuell ist und trotzdem aussieht, als hätte ihn Akira Toriyama selbst entworfen. Bevor ihr euch ins Abenteuer stürtzt, wählt ihr euren bevorzugten Kampfstil.

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Mehr Nahkampf, mehr Fernkampf per Ki oder eine gute Mischung aus beidem. Diese Präferrenzen könnt ihr natürlich im Laufe des Spiels verändern und anpassen. Genau hier liegt auch eine große Stärke von "Dragon Ball Xenoverse". Ihr seid ständig damit beschäftigt, neue Kleidungs- und Ausrüstungsgegenstäne zu erspielen und zu kaufen, die eure Optik sowie eure Werte verbessern. Gleichzeitig bekommt ihr für jeden Stufenaufstieg neue Attributspunkte, die ihr beispielsweise für mehr Ausdauer oder mehr Gesundheit einsetzen könnt. All das sorgt für genügend Motivation etliche Stunden in der neuen Spielwelt zu verbringen.

Wie bereits mehrfach angedeutet, gibt es eine Menge zu tun. Die Idee der Zeitreisen geht auf und dank eures eigenen Charakters geht die Motivation sich weiterzuentwickeln nicht so schnell aus. Um hier noch einmal den Vergleich zu "Destiny" zu ziehen. Egal ob ihr Solo- Koop- oder PVP-Spiele bevorzugt, für jeden Geschmack wird ordentlich etwas geboten. Insgesamt könnt ihr 56 Charaktere aus dem "Dragon Ball"-Universum freispielen und diese zumindest bei einigen Nebenpatrouillen und im PVP-Modus auch selbst spielen.

Solltet ihr seit "Battle of Z" auf einen würdigen Nachfolger gewartet haben, seid ihr nun fündig geworden. Besonders die Tatsache, dass ihr die großen Schlachten, die ihr damals vor dem TV bewundert habt, nun mit Freunden ausfechten könnt, macht "Dragon Ball Xenoverse" zu einem großartigen Erlebnis mit Fans. Die Rollenspiel Elemente eures eigenen Charakters passen super ins Spiel. Als nächstes sollte sich Namco allerdings der Umgebungs-Optik zuwenden.

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