Nintendo NX: Iwata erklärt den Investoren, wie der Third Party-Support verbessert werden kann

Nintendo NX: Iwata erklärt den Investoren, wie der Third Party-Support verbessert werden kann

In einem aktuellen Statement hat Nintendo-Präsident Satoru Iwata über den mangelnden Third Party-Support gesprochen. Er erklärte, wie das Unternehmen die Situation mit der Nintendo NX verbessern kann.

Während Nintendo die Konsolenmärkte dominierte, bevor es die PlayStation gab, und nach dem Video Game-Crash 1983 mitverantwortlich war, dass Konsolen im Westen wieder eine Rolle spielten, kämpft das Unternehmen aktuell mit fehlendem Third Party-Support. Seit der Nintendo 64 war mit Ausnahme der GameCube jedes Nintendo-System vorwiegend aus erster Hand beliefert worden. Ein Umstand, den auch die Investoren des Kyoter Konzerns kennen.

Aus diesem Grund kam eine gewisse Neugierde auf, wie Nintendo mit der noch mysteriösen NX diesen Umstand verbessern will. Im Rahmen eines Statements hat Präsident Satoru Iwata erklärt, wie das Unternehmen künftig wieder mehr Third Party-Publisher für die Nintendo NX ins Boot holen will.

"Ich glaube, der Standard für Software-Publisher, um zu wählen, welche Hardware sie mit ihren Spielen versorgen, ist nach allem immer noch die Installationsbasis", so Iwata. "Je größer diese ist oder je mehr daran geglaubt wird, dass die Basis sich deutlich erweitern wird, desto bereiter sind die Publisher, sich anzuschließen. Auf der anderen Seite arbeitet Nintendo mit vielen Publishern zusammen. Auf der E3, die in den USA stattfand und welche die größte Handelsmesse der Videospiel-Industrie ist, haben wir viele Angebote für gemeinsame Initiativen erhalten. Dazu kommt, dass japanische Publisher sehr enge, regelmäßige Beziehungen mit unserer Lizent-Abteilung pflegen. Was die Zusammenarbeit mit Software-Publishern oder deren Spielen angeht, bitte ich zu beachten, dass es derzeit unter der Oberfläche viele fortschreitende Projekte gibt."

Ein Grund für fehlenden Third Party-Support der Wii U ist tatsächlich, dass sich die Konsole in den vergangenen drei Jahren nur mäßig verkauft hat. Jedoch teilen die Vorgängerin und in gewisser Weise der Nintendo DS das gleiche Problem, obwohl beide Systeme zusammen eine Installationsbasis von mehr als 250 Millionen Geräten besitzen. Hier ist das Problem jedoch zu großen Teilen der schlechteren Hardware und der völlig anderen Zielgruppe – meist Kinder, Familien und Frauen – geschuldet.

Die Nintendo NX soll im kommenden Jahr erstmals präsentiert werden. Gerüchten zufolge soll auch die Veröffentlichung schon 2016 folgen.

 

 

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