Nvidia: Arbeitet an Virtual-Reality-Brille mit stereoskopischer Lichtfeld-Technologie

Autor:
Nvidia: Arbeitet an Virtual-Reality-Brille mit stereoskopischer Lichtfeld-Technologie
PC

Die VR-Technik ist zwar nicht wirklich neu, aber im Grunde noch ganz am Anfang der Entwicklung. Nvidia ist bereits einen Schritt weiter und arbeitet an einer Virtual-Reality-Brille mit stereoskopischer Lichtfeld-Technologie. Das natürliche Sehen soll damit besser imitiert werden. Es wird vermutet, dass die neue Technologie in drei bis fünf Jahren in VR-Headsets eingesetzt werden könnte.

Im Laufe des ersten Halbjahres 2016 kommen die drei großen Virtual Reality-Headsets PlayStation VR, Oculus Rift und HTC Vive in den Handel. Die Entwicklung der VR-Zukunft ist damit noch lange nicht abgeschlossen. Die Entwickler von Nvidia experimentieren zusammen mit der Standford University an einer stereoskopischer Lichtfeld-Technologie, die irgendwann in Virtual-Reality-Brillen zum Einsatz kommen könnte. Ein Prototyp liefert bereits vielversprechende Ergebnisse.

Der Ansatz, der mit der stereoskopische Lichtfeld-Technologie verfolgt wird, unterscheidet sich von den oben genannten VR-Headsets, die klassische Displays verwenden. Die Lichtfeld-Technologie soll für ein schwindelfreies VR-Erlebnis sorgen. Laut der etwas vereinfachten Beschreibung sorgen Tausende Mikrolinsen dafür, dass das ursprüngliche Signal zugunsten eines dreidimensionalen Bildes gebrochen wird. Und dank der dazugehörigen Vektor-Daten kann dieses Bild von allen Seiten innerhalb des Lichtfeldes betrachtet werden. Da die Augen dabei in der Lage sind, bestimmte Bereiche zu fokussieren, soll eine realistischere bzw. natürlichere Tiefenschärfe ermöglicht werden.

Der Nutzer der VR-Brille mit Lichtfeld-Technologie kann seine Augen natürlicher schweifen und an bestimmten Punkten ruhen lassen. Da dieses Prinzip sehr nah am natürlichen Sehen ist, sollen die Ermüdungserscheinungen minimiert werden. Derzeit verfügt der Prototyp über eine Auflösung von 640 x 800 Pixel pro Auge, was sich in Zukunft noch ändern dürfte. Es wird spekuliert, dass die Technologie in drei bis fünf Jahren in VR-Headsets eingesetzt werden könnte.

Quelle: VRNerds, GB

Auch interessant

Zum Thema

  • PlayStation VR, HTC Vive und Oculus Rift: Es gibt zu wenige echte Spiele, meint Cliff Bleszinski

    vor 1 Woche - Virtual Reality dürfte in Zukunft die Art, wie wir Entertainment erleben, deutlich verändern. Bis es soweit ist, muss allerdings nicht nur die Hardware verbes...
    20
  • Virtual Reality: Die Männer dominieren deutlich

    vor 4 Wochen - Virtual Reality scheint in erster Linie Männer anzuziehen. Laut einer aktuellen Umfrage, die HTC in China durchgeführt hat, ist der Frauenanteil nahezu zu ver...
    2
  • Virtual Reality: In zwei Jahren höhere Auflösung und Refresh-Raten als Desktops und Smartphones

    vor 1 Monat - Der Valve-Gründer Gabe Newell hat nun eine Prognose aufgestellt. Demnach rechnet er damit, dass die VR-Technologie die Desktops und Smartphones in den nächste...
    2
  • Virtual Reality: Kostenpunkt der Headsets ist unerheblich, solange kein guter Kaufgrund geboten wird

    vor 1 Monat - Die Virtual Reality-Headsets können durchaus sehr kostspielig sein. Doch laut Valves Gabe Newell sei dies irrelevant, solange es keine Inhalte gibt, die einen ...
    0
  • Virtual Reality: Laut Gabe Newell ist es eine komplett neue Sprache und kein Gimmick

    vor 1 Monat - In einem aktuellen Media Roundtable hat Valve-Gründer Gabe Newell noch einmal betont, dass die Virtuelle Realität kein Gimmick sei. Vielmehr sollte man sie al...
    1