PlayStation VR und Oculus Rift: Virtual Reality die nächste große Sache nach Smartphones

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PlayStation VR und Oculus Rift: Virtual Reality die nächste große Sache nach Smartphones
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Die Analysten von Goldman Sachs glauben, dass Virtual Reality in zehn Jahren für dreistellige Milliarden-Umsätze sorgen kann. Die Hardware soll sogar die mit klassischen TV-Geräten generierten Einnahmen in den Schatten stellen.

Die Investment-Banker von Goldman Sachs haben sich zur VR-Zukunft geäußert und dieser einen großen Erfolg bescheinigt. Die Analysten gehen sogar von einer Umwälzung der Gesellschaft aus, wie es beispielsweise nach der Einführung der Smartphones erfolgte. In einer Schätzung kamen die Initiatoren zu dem Schluss, dass auf dem VR-Markt bis 2025 mehr Geld umgesetzt werden kann als mit TV-Geräten. Goldman Sachs glaubt an einen Umsatz in Höhe von 110 Milliarden Dollar, der in zehn Jahren erreicht wird. Dem TV-Geschäft wird ein gleichzeitiger Umsatz im Höhe von 99 Milliarden Dollar zugeschrieben.

VR-Software mit weiteren Milliarden-Umsätzen

Diese Zahlen beziehen sich ausschließlich auf die Hardware. Mit VR-Software sollen 2025 etwa 72 Milliarden Dollar zusätzlich umgesetzt werden. Der bei Goldman Sachs für Telekommunikation, Medien und Technik zuständige Heather Bellini erklärte ergänzend, dass Virtual Reality zum jetzigen Zeitpunkt als etwas angesehen wird, das sich an Hardcore-Gamer richtet. Diese Wahrnehmung soll sich allerdings in Zukunft ändern und die VR-Projekte werden in Bereiche vordringen, mit denen wir tagtäglich in Verbindung stehen. Als Beispiel nannte er die Wohnungssuche. Statt sich mehrere Tage mit einem Makler durch unzählige Wohnungen oder Häuser zu schlagen, könnte mit PlayStation VR, Oculus Rift, HTC Vive oder ähnlichen VR-Headsets ein virtueller Rundgang durch die Gebäude unternommen werden.

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Für eine finale Kauf- oder Mietentscheidung wäre eine persönliche Besichtigung zwar noch immer wichtig, mit den VR-Rundgängen könnte aber zumindest eine Vorauswahl getroffen werden. Weitere Einsatzgebiete gibt es im Bildungsbereich, sodass aus der Ferne Weiterbildungsmaßnahmen und ähnliche Dinge unternommen werden können. Auch könnt ihr Orte in dieser Welt besuchen, ohne euch aus dem Wohnzimmer bewegen zu müssen. Als Beispiel wurde eine Besichtigung der Chinesischen Mauer genannt. "Wir sind der Meinung, dass diese Technik das verändern kann, wie wir praktisch mit jeder Branche interagieren. Und sie kann sowohl für Konsumenten als auch für Unternehmen umwälzend sein. Wir sind überzeugt, dass VR und AR so umwälzend sein werden wie der Smartphone-Markt."

Eine Frage des Preises

Allerdings gibt es im Bereich der Virtual Reality auch Barrieren, die überwunden werden müssen. Dazu zählt unter anderem der Preis, der in die Hardware investiert werden muss. Oculus Rift schlägt inklusive Versand mit 741 Euro zu Buche, HTC Vive dürfte eine noch höhere Investition voraussetzen. Außerdem wird ein potenter und somit kostspieliger Rechenknecht benötigt. Das Virtual Reality-Headset PlayStation VR, das lediglich eine PlayStation 4 voraussetzt, könnte daher als Einstiegsgerät angesehen werden. Einen Preis gibt es aber noch nicht. Wie bei allen anderen Elektronikprodukten darf damit gerechnet werden, dass die Preise zeitnah fallen werden, glaubt Goldmann Sachs.

Quelle: RoadtoVR

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